Böden brauchen die passenden Nährstoffe

Frühjahrskur für den Garten

Heimatspiegel vom 13.01.2016:

Hobbygärtner können es im Frühjahr kaum erwarten, in die neue Saison zu starten. Der Winter geht allerdings nicht, ohne sichtbare Spuren hinterlassen zu haben.

Vielfach sind die Böden durch Frost, Schnee und Niederschläge stark verdichtet, auf dem Rasen und Beeten haben sich Moos, Filz und Unkraut ausgebreitet.

"Zum Start in den Frühling benötigt der Boden die passende Kur, um wieder genug Energie für ein gesundes Pflanzenwachstum zu haben. Wichtig ist dabei, die Pflege auf die Bodenqualität, etwa den pH-Wert, abzustimmen", sagt Bauen-Wohnen-Fachjournalist Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Vor der Frühjahrsdüngung solle man in Sachen pH-Wert am besten selbst im Garten nachmessen. Test-Sets etwa aus dem Gartenfachhandel machen die pH-Bestimmung leicht: Man muss nur ein kleines Loch buddeln, destilliertes Wasser einfüllen, warten, bis sich etwas Erdreich aufgelöst hat - und dann den Tester hinein halten. Schon kurze Zeit später lässt sich der Wert ablesen, ideal sind Resultate von 5,5 bis 6,7. "Oft ist hierzulande der pH-Wert aber zu hoch - ein Zeichen für kalkhaltige Böden. Stark vermooste Rasenflächen etwa können die Folge sein. Dann ist es sinnvoll, die Bodenstruktur gezielt zu verbessern", sagt Prof. Dr. Frank Eulenstein von Cuxin DCM. Gerade bei Rasenflächen auf Kalkböden oder auf schweren Böden könne man mit geeigneten Mitteln schnell sichtbare und zudem nachhaltige Erfolge erzielen.

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