Pflege

Die natürliche Schönheit von Orchideen

Mit der richtigen Pflege kann man sich immer wieder über ihre Blütenpracht freuen

Orchideen sind nach wie vor sehr beliebt. Das Angebot ist vielfältig. Sie sind in verschiedenen Arten, Blütenformen und Farben erhältlich. Ihre natürliche Schönheit macht sie in jedem Raum zum Blickfang. Ihre Ansprüche an Standort und Pflege machen Sie zur idealen Zimmerpflanze.

Aufgrund ihrer exotischen Herkunft könnte man befürchten, dass Orchideen schwer zu pflegen sind. Diese Sorge ist jedoch unbegründet. Tatsächlich sind Orchideen recht robuste Pflanzen, und mit der richtigen Pflege erfreuen sie ihre Besitzer immer wieder mit einer üppigen Blütenpracht. Wir verraten Ihnen hier die wichtigsten Tricks.

Gattung & Herkunft

Orchideen sind sogenannte Epiphyten oder auch Aufsitzerpflanzen. So werden Pflanzen bezeichnet, die auf anderen Pflanzen wachsen. Orchideen leben mit ihren fleischigen Wurzeln auf den Zweigen von Bäumen. Die meisten Orchideenarten sind in den Tropen beheimatet. Sie lieben Helligkeit, Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit. Um gesunde Orchideen mit üppiger, häufig wiederkehrender Blüte zu erhalten ist es wichtig, die natürlichen Wachstumsbedingungen dieser Pflanzen so naturgetreu wie möglich nachzubilden. 

Der ideale Standort

Orchideen sind feuchtliebende Pflanzen. Sie nehmen Wasser aus der Luft auf und freuen sich daher besonders über eine Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit (> 65 %), wie zum Beispiel im Badezimmer oder der Küche. Sie gedeihen jedoch auch in Wohnräumen. Durch ein gelegentliches Besprühen mit kalkarmem Wasser oder Regenwasser oder durch das Befeuchten mit einem nassen Schwamm behalten sie auch hier ihre Vitalität. Am besten erledigen Sie dies morgens, so dass die Blätter im Laufe des Tages trocknen können.

Die tropischen Schönheiten lieben gleichbleibend warme Temperaturen (>20 °C). Der ideale Standort für Ihre Orchideen ist ein heller Platz, zum Beispiel auf der Fensterbank. Dabei sind jedoch einige Gegebenheiten zu beachten:

  • Stellen Sie ihre Orchideen nicht in die direkte Sonne, denn das könnte zu Verbrennungen an den Blättern führen
  • Trockene, warme Plätze mit sehr geringer Luftfeuchtigkeit, zum Beispiel in der Nähe von Öfen und Heizkörpern, sind zu vermeiden
  • Zugluft und Kälte vertragen Orchideen nicht

Orchideen richtig wässern

Orchideen sollten im Normalfall einmal pro Woche gewässert werden. Sie kommen jedoch auch einmal 2 Wochen ohne Wasser aus. Etwas weniger Wasser ist besser als zu viel. Die fleischigen Wurzeln vertragen absolut keine Staunässe. Überschüssiges Wasser sollte also gut abfließen können. Hierfür gibt es spezielle Orchideentöpfe, bei denen überschüssiges Wasser abfließen kann, ohne dass die Pflanzen nasse Füße bekommen. 

Als Alternative zum Gießen bietet sich das Tauchen der Orchideen an. Bei dieser Methode, die den natürlichen Bedingungn der tropischen Pflanzen entspricht, werden diese für ca. 25 Minuten in ein Gefäß mit Wasser gestellt. Die Orchideen können in der Zeit so viel Wasser aufnehmen, wie sie benötigen. Anschließend lässt man das Wasser ablaufen und stellt die Pflanze zurück in ihren Übertopf.

Zum Wässern oder Tauchen empfiehlt es sich, kalkarmes Wasser wie zum Beispiel Regenwasser zu verwenden. Das Wasserr solllte Zimmertemperatur haben. Zu kaltes Wasser kann Blattvergilbung und das Absterben von Pflanzenteilen verursachen und Leitungswasser enthält meist zu viel Kalk und Salze.

Bedarfsgerecht düngen

Orchideen sind wählerisch. Für ein gesundes Wachstum und eine lang andauernde Blüte verlangen sie einen sanft wirkenden Dünger. CUXIN DCM Flüssigdünger Orchideen Bio enthält viele organische Nährstoffe, notwendige Spurenelemente und Mikroorganismen für ein gesundes Wurzelsystem, glänzende Blätter und eine langanhaltende Blütezeit. Während der Wachstumsperiode von März bis Oktober sollten Ihre Orchideen einmal wöchentlich mit Nährstoffen versorgt werden, um sie gesund und vital zu erhalten und die Blütenbildung anzuregen. Übrigens: der Umwelt zuliebe bestehen die Flaschen des CUXIN DCM Flüssigdünger Orchideen Bio zu 95 % aus recyceltem Kunststoff.

Orchideen umtopfen

Das Umtopfen von Orchideen sollte alle 1 bis 2 Jahre erfolgen. Wählen Sie ein speziell an die Bedürfnisse von Epiphyten angepasstes Substrat. Enthaltene Pinien- und/ oder Kiefernrinden stellen die natürlichen Wachstumsbedingungen der Exoten auf Bäumen bestmöglichst nach und bieten den empfindlichen Wurzeln der Orchideen die benötigte luftige, durchlässige Struktur. Wir empfehlen, zum Umtopfen aller Arten von Orchideen DCM AKTIV-ERDE Orchideen zu verwenden. Das hochwertige Substrat setzt sich aus sorgfältig abgesiebter Pinien- und Pinien-Kiefernrinde sowie Sphagnum-Moos zusammen. Das natürliche Wasserspeicher-Wunder Sphagnum-Moos kann merh als das 20fache seines Eigengewichtes an Wasser aufnehmen und sorgt dafür, dass Wasser und Nährstoffe gut festgehalten werden. Die Rindenstückchen fördern die Drainage und die Verwurzelung der Pflanze.

Gehen Sie beim Umtopfen Ihrer Orchideen wie folgt vor:

  • Nehmen Sie die Pflanze aus dem alten Topf und entfernen Sie vorsichtig das alte Substrat. Achten Sie dabei darauf, die Wurzeln so wenig wie möglich zu beschädigen. Vertrocknete und abgestorbene Wurzeln werden entfernt.
  • Befeuchten Sie das neue Substrat.
  • Bedecken Sie den Boden des neuen Topfes mit einer Schicht des feuchten Substrats. Der neue Topf darf, muss aber nicht größer sein als der alte. Orchideen kommen besser mit weniger als mit zu viel Platz zurecht.
  • Setzen Sie die Pflanze nun in den Topf, indem Sie die Wurzeln mit einer schraubenden Bewegung vorsichtig in den Topf drehen und drücken.
  • Füllen Sie den Topf weiter mit dem Substrat auf. Achten Sie auf eine gute Verteilung des Substrats. Indem Sie leicht gegen den Topf klopfen, verteilt sich das Substrat besser zwischen den Wurzeln.
  • Eine gute Verwurzelung der Pflanze im Substrat ist sehr wichtig. Drücken Sie das Substrat aber nicht zu fest, um zu verhindern, dass die fleischigen Wurzeln beschädigt werden.

Nach dem Umtopfen sollte die Pflanze einige Tage nicht gegossen werden, damit eventuell beschädigte Wurzeln sich ausreichend regenerieren können. Beschädigte Wurzeln könnten unter zu feuchten Bedingungen absterben.

 

Tipp

Wie bringen Sie Ihre Orchidee wieder zum Blühen?

  • Verblühte Orchideen verlieren natürlich viel von ihrer Schönheit. Orchideen der Gattung Phalaenopsis kann man aber leicht wieder zum Blühen bringen.
  • Schneiden Sie die verblühten Blütenstängel nicht komplett ab, sondern behalten Sie noch drei Augen (= Verdickung am Stängel). Aus einem oder mehreren dieser Augen können sich weitere, neue Stängel bilden.
  • Nach der zweiten Blüte wird der Stängel dann am besten komplett abgeschnitten und die Orchidee kann umgetopft werden.
  • Stellen Sie die Pflanze etwas kühler (zwischen 15 und 20°C) und geben Sie nur spärlich Wasser und keine Nährstoffe. Nach einem bis zwei Monaten können Sie die Orchidee wieder ins Zimmer holen. Gießen und düngen Sie neu. Dieser Prozess regt die Pflanze zur Blütenbildung an.

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