Rasenflächen optimal auf Trockenphasen vorbereiten und vor Trockenschäden schützen

Rasenflächen optimal auf Trockenphasen vorbereiten und vor Trockenschäden schützen

Die wichtigsten Praxis Tipps im Überblick

Damit Rasen-Gräser sommerliche Trockenperioden unbeschadet überstehen können, müssen sie ein tiefes Wurzelwerk ausbilden und bedarfsgerecht mit Nährstoffen versorgt sein. Ein weit verzweigtes Wurzelsystem ermöglicht es den Gräsern, Wasser und Nährstoffe aus unteren Bodenschichten aufzunehmen. Ein flaches Wurzelsystem hingegen neigt schneller zur Austrocknung. Eine gute Nährstoff-Versorgung fördert das Wurzelwachstum und stärkt die Widerstandsfähigkeit und Stresstoleranz der Pflanzen. Die richtige Vorbereitung der Fläche kann den Gräsern daher helfen, länger durch zu halten. Mit diesen Tricks gelingt´s:

Regelmäßig Mähen

Der Rasen sollte regelmäßig gemäht werden, denn häufiges Mähen regt das Wachstum der Gräser und Wurzeln an. Im Sommer darf jedoch nicht kürzer als 4-5 cm gemäht werden, da ein zu kurzer Rasen-Schnitt das Austrocknen der Gräser fördert.

Nicht zu oft wässern, sondern 1 bis 2 mal pro Woche richtig

Der Glaube, dass ein gesunder Rasen im Sommer jeden Tag gewässert werden muss, ist  nach wie vor verbreitet., für den Rasen jedoch nicht optimal. Heute ist bekannt, dass tägliches kurzes wässern des Rasens dazu führt, dass dieser sehr flach einwurzelt. Ein flaches Wurzelsystem birgt das Risiko eines schnelleren Austrocknens der Gräser und Wurzeln. Um diesem Problem vorzubeugen, empfehlen wir den Rasen nur 1-2 mal wöchentlich zu bewässern, allerdings dann intensiv. Dies führt dazu, dass dem Rasen eine tiefe Einwurzlung gelingt und Wasser und Nährstoffe auch aus unteren Bodenschichten aufgenommen und gespeichert werden können. Ebenfalls beugt eine tiefe Einwurzlung Trockenstress vor. Der Wurzelhorizont sollte bei optimaler Bewässerung 10-15 cm tief durchfeuchtet sein. Als Faustregel gilt 10-20 l je Quadratmeter wässern.

TIPP: Die Bewässerung am frühen Morgen oder späten Abend hat bei großer Hitze den Vorteil, dass Wasserverluste durch Verdunstung am geringsten sind. 

Der richtige Zeitpunkt für die Bewässerung

Sobald „Trittspuren“ auf dem Rasen zu sehen sind, weil sich die Grashalme nicht mehr selbst aufrichten, ist der Zeitpunkt für die Bewässerung gekommen. Denn wen die Gräser diese Symptome zeigen, haben sie nicht mehr ausreichend Wasser in ihren Zellen.

Auf eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung achten

Um den Rasen gesund zu erhalten, das Wachstum von Gräsern und Wurzelwerk zu fördern, und die Widerstandskraft der Halme gegenüber Trockenstress und Krankheiten zu stärken, ist eine regelmäßige Versorgung mit den benötigten Nährstoffen erforderlich. Ist der Rasen robust und gesund, bildet er zudem eine dichte Grasnarbe und kann sich deutlich besser gegen Moos und Unkraut behaupten. Es empfiehlt sich eine Düngung im Frühjar, und eine Sommer Düngung, zum Beispiel mit dem stickstoffreichen CUXIN DCM Rasendünger Spezial. Der Stickstoff dient als Wachstumsmotor der Pflanzen, das enthaltene Eisen und Magnesium fördert die Zellstruktur und die Grünfärbung der Gräser.

Wer Kinder und Haustiere direkt nach der Düngung wieder auf den Rasen lassen möcht, greift alternativ zum CUXIN DCM Rasen-Naturdünger. Der rein organische Dünger ist unbedenklich für Mensch und Tier, enthält bodenbelebende Mikroorganismen und seine organischen Rohstoffe sorgen für eine gute Wurzelbildung. Gut geeignet auch für Rasenflächen, die mit einem Mähroboter gemäht werden.

Entstandene Schäden ausbessern

Sollte es dennoch dazu gekommen sein, dass die Gräserfläche gelbe oder braune Stellen aufweist, dann liegt oftmals schon ein „Trockenheitsschaden“ vor. Abgestorbene Gräser sollten in dem Fall durch ausharken entfernt werden. Verbleibt das Material auf der Fläche so nimmt die Gefahr von Filzbildung und pilzlichen Erkrankungen zu. In diesem Zuge kann auch eine Bodenlockerung (Vertikutieren, Aerifizieren) notwendig sein. Mechanische Maßnahmen sind oftmals zur Vorbereitung für eine Nachsaat empfehlenswert und sinnvoll.

Nach der Trockenheit sollten entstandene Kahlstellen durch eine Nachsaat wieder mit neuen, vitalen Gräser-Sorten geschlossen werden. Die CUXIN DCM Nachsaat Reparatur unterstützt ein besseres Auflaufen von Rasen- und Nachsaaten und ist daher zur Reparatur von Kahlstellen ideal geeignet. Das Produkt kombiniert Saat und Dünger, so dass ein Arbeitsschritt gespart werden kann.

Um den gestressten Gräsern eine ausreichende Regeneration und Wuchskraft zu ermöglichen, ist eine Düngung erforderlich. Nur so wird ein gesundes Wachstum und eine kräftige Wurzelbildung erreicht. 

Was sollten Sie bei Hitze noch im Blick haben?

  • scharfe Messer für einen sauberen und glatten Schnitt (Ausfransungen bedeuten höhere Verdunstung)
  • Schnitthöhe ggf. anheben (schützt vor Verdunstung) und Tiefschnitt unbedingt vermeiden
  • Rasenschnitt entfernen (Filzbildung verstärkt die Symptome bei Wassermangel)