So gelingt der Gemüse-Anbau

So gelingt der Gemüse-Anbau

Ein gesunder Boden ist die Grundlage jeden Gemüsebeetes

Der respektvolle Umgang mit der Natur und eine bewusste Ernährung rücken immer mehr in den Fokus des Interesses der Hobbygärtner. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Anbau von eigenem Gemüse im Trend liegt. Gemüse selbst zu ziehen ist nicht nur gesund, es bietet auch die Sicherheit, dass keine chemischen Pflanzenschutzmittel zum Einsatz gekommen sind.  Gleichzeitig dient es durch die Vermeidung von Verpackungsmaterial und Transportwegen der Umwelt. So weit, so gut. Nur, wie ist das richtige Vorgehen, worauf sollte man achten und welche Gemüsesorten haben welche Bedürfnisse? Dies fragen sich insbesondere die Neulinge unter den Gemüse-Anbauern. Mit diesen Tipps gelingt´s:

1. Eine gute Standort-Wahl

Zunächst muss die Standort Frage geklärt werden. Optimal geeignet ist eine geschützte aber sonnige Lage, die einen guten Zugang zur Wasserversorgung bietet, um schweres Gießkannen Schleppen in der warmen Jahreszeit zu vermeiden. Das ideale Gemüsebeet hat eine Breite von ca. 1,20 m. Diese Größe ermöglicht einen guten Zugriff von den Seiten aus. Sollte eine größere Fläche bestellt werden, wird diese optimaler Weise in Abschnitte von 1,20 m Breite aufgeteilt. Dazwischen werden Wege angelegt, um die Bearbeitung zu erleichtern.

2. Bodenpflege als Erfolgsfaktor

Damit das Gemüsebeet langfristig eine reiche Ernte verspricht, sollte der Boden pfleglich behandelt werden und reich an Mikroorganismen sein. Eine Bodenanalyse gibt darüber Aufschluss, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Der richtige pH-Wert für den Gemüse-Anbau liegt bei 6,5 bis 6,8. Ein optimaler pH-Wert sichert eine gute Nährstoffaufnahme und sorgt für eine Krümelbildung des Bodens und damit für eine gute Durchlüftung und optimales Wurzelwachstum.  Ist der Boden pH-Wert zu niedrig, empfiehlt sich eine Kalkung, zum Beispiel mit CUXIN DCM Grün-Kalk oder CUXIN DCM Vitalisierender Meereskalk. Beide Produkte sind granuliert, einfach und sauber auszubringen und im kontrollierten biologischen Landbau nach EU-Verordnung (EG 889/2008) anwendbar. Um einer Bodenermüdung vorzubeugen ist es zudem wichtig, dass der Boden nicht einseitig übernutzt wird. Schwere oder sandige Böden können mit CUXIN DCM Aktiv-Erde Bio-Erde verbessert werden.

3. So wird gepflanzt

Angepflanzt wird, was schmeckt und verwertet werden kann. Man unterscheidet zwischen leicht frostempfindlichen und frostempfindlichen Pflanzen. Zu den nur leicht frostempfindlichen Pflanzen zählen zum Beispiel Kohlrabi, Möhren, Radieschen, Kohl und Salate. Diese vertragen leichte Spätfröste und können bereits ab März gepflanzt werden. Die frostempfindlichen Pflanzen, dies sind Fruchtgemüse wie Tomaten, Zucchini, Paprika, Aubergine, Gurke, Kürbis und Co, werden erst Mitte Mai nach den Eisheiligen ausgepflanzt. Beim Auspflanzen der Jungpflanzen sollte ausreichend Platz für die Entwicklung der Pflanzen gelassen werden. Pflanzen, die dieselben Nährstoffbedürfnisse haben oder anfällig für dieselben Krankheiten sind, sollten nicht direkt nebeneinandergesetzt werden. Es gibt hingegen auch Paarungen, die sich besonders gut vertragen, weil sie sich gegenseitig schützen und nicht um Nährstoffe konkurrieren. Bewährte Paare sind beispielsweise Möhre und Zwiebel, Kopfsalat und Kohlrabi, Sellerie und Kohlgemüse.

4. Nährstoffbedarf und Nährstoffversorgung

Gemüse lässt sich in Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer unterteilen. Zu den Starkzehrern gehören Kohlsorten wie Blumenkohl, Rosenkohl, Rotkohl, aber auch Tomaten, Zucchini, Brokkoli und Porree. Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf sind Paprika, Möhren, Kartoffeln, Kohlrabi, rote Beete, Gurken und Salate. Zu den Schwachzehrern zählen Zwiebeln, Radieschen, Erbsen und Bohnen.

Schwachzehrer Mittelzehrer Starkzehrer

Zwiebeln

Schalotten

Puffbohnen

Stangenbohnen

Buschbohnen

Radieschen

Chicorree

Erbsen

Feldsalat

Grüner Salat

Spinat

Mangold

Grünkohl

Fenchel

Rettich

Kohlrabi

Möhre

Kürbis

Rote Beete

Schwarzwurzel

Spargel

Kartoffeln

Paprika

Gurke

Zuckermais

Tomate

Zucchini

Brokkoli

Porree

Sellerie

Steckrüben

Blumenkohl

Chinakohl

Rosenkohl

Rotkohl

Weißkohl

Wirsing

 

 

Der ideale Dünger für das gesamte Gemüsebeet ist der rein organische Volldünger CUXIN DCM Orgasan in Minigran Qualität. Der Dünger ist fein granuliert, staub- und geruchsarm, bringt eine langanhaltende, kontrollierte Wirkungsdauer von bis zu 100 Tagen mit und ist nach FIBL-Liste (2018) zugelassen und für den ökologischen Landbau geeignet. Seine organischen Inhaltstoffe dienen den Mikroorganismen als Nahrung. Dies fördert das Bodenleben. Die richtige Aufwandmenge für Stark, Mittel- und Schwachzehrer wird in der Anwendungsempfehlung beschrieben.

Durschschnittlicher Nährstoffbedarf in kg Nährstoff/ ha (ha = 10.000 m²)

  Stickstoff Phosphor Kalium
Starkzehrer 120 20 100
Mittelzehrer 80 20 75
Schwachzehrer 50 10 50

 

Eine pflanzengerechte, ausgewogene Nährstoffversorgung sichert eine reiche und vor allem schmackhafte Ernte. Alternativ zu Orgasan können auch Spezialdünger, zum Beispiel für Tomaten oder Kartoffeln, eingesetzt werden. Zur Verbesserung des Bodenlebens darf zusätzlich zum Dünger gerne Kompost ausgebracht werden.

Wer diese Hinweise beachtet, kann sich über eine üppige, aromatische Ernte freuen und wird lange Freude an seinem Gemüsebeet haben. Weitere Tipps zur Pflege des eigenen Gemüsegartens finden Sie hier.