Schneiden / Pflege

Schneiden / Pflege

So versorgen Sie Ihre Pflanzen richtig

Schneiden

Pflegen

Hortensien schneiden

Gewöhnliche Hortensien (Hydrangea macrophylla) sollten nicht im Herbst geschnitten werden, wenn diese Sträucher auch im nächsten Jahr blühen sollen.  Nur die verblühten Blütenstände sollten im Herbst weggeschnitten werden. Schneiden Sie zu viel, dann entfernen Sie die Blütenknospen für das nächste Jahr. Trotzdem blühen einige Hortensien nicht im Frühjahr. Der Grund: Nachtfröste, die noch ab Ende März bis Mitte Mai auftreten können, lassen die Knospen kaputt frieren.

Die Blütenfarbe vieler Hortensien hängt von der Spurennährstoff-Versorgung und dem pH-Wert des Bodens ab. Für schöne dunkelblaue Hortensienblüten sollten Sie den CUXIN DCM Hortensiendünger mit Blaumacher anwenden.

Schneeballhortensien (z.B. Sorte Annabelle): die Triebe sollten jedes Frühjahr 15-20 cm über dem Boden gekappt werden.

Rispenhortensien (z.B. Sorte Grandiflora): hier ist die Stärke des Rückschnitts variierbar; wenn die Sträucher große Rispen ausbilden sollen, ist es empfehlenswert, die im letzten Jahr gewachsenen Triebe bis runter auf das alte Holz abzuschneiden; wenn Ihre Pflanze jedoch wachsen soll, sollten Sie die Triebe nur 10-20 cm einkürzen (maximale Pflanzengröße ca. 3 m).

Bauernhortensien: wenn die Spätfröste vorbei sind, sollten die welken Blütenstände des Vorjahres entfernt werden. Dabei sollten Sie direkt über dem nächsten Knospenpaar unter dem welken Blütenstand schneiden. Wenn man Bauernhortensien zu stark zurückschneidet, blühen sie erst im nächsten Jahr.

Sollten Sie neue Hortensien pflanzen, achten Sie auf eine angepaßte Pflanzerde (z.B. von CUXIN DCM). Je saurer nämlich das Substrat, desto mehr färben sich die Bauernhortensien blau.

Rosen schneiden

  • im Allgemeinen Ende März / Anfang April den Jahresrückschnitt um ca. 1/3 der Trieblänge
  • Kletter- und Ramblerrosen - außer den Überhängen die ersten 5 Jahre gar nicht; nach ca. 5 Jahren die alten Triebe unten abschneiden, um zu verjüngen
  • Beetrosen jedes Jahr ebenerdig ab
  • einmal blühende Rosen in der Regel nach der Blüte
  • abgeblühte Rosen bei Bedarf ab; hierbei sollte jeweils das nächste Laubblatt mit entfernt werden

Tipp

Der März ist der gefährlichste Monat für Trocken- und Frostschäden an den Rosen. Schneiden Sie nie im Herbst!

Ein starker Rückschnitt der Rose nach der ersten Blüte fördert eine stärkere zweite Blüte.

Forsythen, Kamelien, Azaleen schneiden

Die Forsythie sollten Sie grundsätzlich nach der Blüte zurückschneiden. Zur Förderung des Blütenreichtums sollten die ältesten Zweige der Forsythie nach der Blüte bis zum Boden abgeschnitten werden. Dieser Zierstrauch verträgt auch einen Totalrückschnitt!

Kamelien vertragen einen Rückschnitt sowohl zur Formgebung als auch zur Verjüngung älterer und schwacher Pflanzen. Es gibt 3 Möglichkeiten des Rückschnittes: bis zu einem Blatt, bis zum nächsten kräftigeren Zweig oder bis zum Hauptstamm (siehe unten). Ein radikaler Rückschnitt sollte nur im Frühjahr vor dem Austreiben oder im Herbst erfolgen.

Die niedrigwüchsigen japanischen Azaleen sind sehr gut schnittverträglich und lassen sich in Form schneiden.

 

Hecken schneiden

Laubholzhecken: Fagus (Buchen), Carpinus (Hainbuche), .... können ab Juni bis August geschnitten werden. Die frühblühenden Hecken (Crataegus: Maidorn) sollten logischerweise erst nach dem Blühen geschnitten werden

Tipp

Hecken sollten immer leicht konisch (unten breitere Basis, die sich nach oben verjüngt) geschnitten werden. So erhalten die Heckenpflanzen unten noch genügend Sonnenlicht und die untersten Zweige sterben nicht ab.

Koniferenhecken (Thuya, Chamaecyparis, Taxus, ...): kann man schon ab März schneiden. Sie wachsen erst, wenn die tieferen Bodenschichten sich erwärmen. In den meisten Gegenden in Deutschland liegt daher die erste Wachstumsperiode Anfang Mai. Bei Nadelgehölzen genügt grundsätzlich ein Schnitt im Sommer. Bei Nadelgehölzen darf man nicht alle grünen Teile zurückschneiden, da aus dem alten Holz keine neuen Triebe mehr entstehen.

  • für vitale und gesunde Nadelbäume und Hecken
  • Langzeitwirkung durch organische Ernährung

Tipp

Für einen exakten Heckenschnitt kann man als Höhenbegrenzung am einfachsten eine Schnur spannen. Für die seitliche Schnittführung bietet sich das Anlegen von Latten an.

Andere immergrüne Hecken (Lorbeer, Efeu, Hex meserveae Typen, Buchsbaum, Taxus, Prunus...): werden ganz unterschiedlich geschnitten. Die meisten können sehr früh im Jahr geschnitten werden, damit sie im Mai und Juni während ihrer ersten Wachstumsperiode junge neue Sprosse bilden können. Selbstverständlich sollte der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) als Frühblüher nur im Mai/Juni nach dem Blühen geschnitten werden (Trieb für Trieb schneiden!).

Lorbeer (Laurus nobilis) ist ausgesprochen schnittverträglich und lässt sich, wie auch Buchsbaum, zu verschiedenen Formen, oft Kegeln oder Spiralen, schneiden. Der Lorbeer ist jedoch nicht sehr frostresistent. Bei der Stechpalme sollte man neue Triebe ab August nicht mehr schneiden, da die Blütenknospen für das nächste Jahr gebildet werden.

Spalierhecken kann man aus den meisten Laubholzbäumen entwickeln. Ein Spalier ist eine Konstruktion, die Pflanzen zwingt, wie eine Wand zu wachsen. Espalier (bei uns Spalier) ist ein ursprünglich italienisches Wort und bedeutet stützen und leiten. Ab dem 16. Jahrhundert waren Espalierbäume meistens Obstgehölze, die als Isolation gegen Hitze im Sommer und Kälte im Winter neben Häusermauern gepflanzt wurden. Heutzutage werden viele Laubgehölze als Zäune und Alleebäume in Spalierformen kultiviert.

Tipp

Regelmäßig schneiden ist besser als selten und radikal! Möglichst so schneiden, dass Schnittstellen gut verheilen (glatt schneiden!).

Rosen pflegen

Kaum eine Pflanze wird von Gartenbesitzern so verehrt und entsprechend umhegt und gepflegt wie die Königin der Blumen - die Rose! Für ungetrübte Rosenfreuden sorgt, neben einer fachgerechten Pflanzung und der richtigen Pflege, eine überlegte Sortenwahl. Die Züchtung hat hier in den letzten Jahren viel, besonders im Hinblick auf Widerstandsfähigkeit, Duft und Charme der Blüten, getan.

Düngen Sie Ihre Rosen im Frühjahr mit CUXIN DCM Spezialdünger für Rosen und Blumen. Das ausgewogene Nährstoffverhältnis dieses Langzeitdüngers ist gezielt auf die hohen Ansprüche von Rosen eingestellt. Insbesondere der hohe Kali-Anteil bewirkt eine hohe Widerstandsfähigkeit der Pflanze, u.a. auch gegen Frost. Mit der Frühjahrsdüngung sollte zur Erreichung eines für Rosen optimalen pH-Wertes von 6,5 hochwertiger Kalk (z.B.CUXIN DCM Vitalisierender Meereskalk oder CUXIN DCM Grün-Kalk ) ausgebracht werden.

Eine zweite Düngung sollte nach der Hauptblüte erfolgen. So erhält die Rose neue Kraft, um bis zum Herbst noch weitere Knospen zu entwickeln.

Während der Vegetation mehrmals mit Pflanzenbrühen spritzen. So erreicht man eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge. In Trockenzeiten Rosen wässern, jedoch möglichst nur im Wurzelbereich.

Buchsbaum pflegen

In den letzten Jahren hat der Buchsbaum in unseren Gärten eine große Renaissance erfahren. Ob nun in Töpfen, in Schalen oder in Form einer Hecke oder als Solitärpflanze - stets setzt der Buchsbaum einen besonderen Akzent in Ihrem Garten und ganz besonders, wenn er glänzend grün nur so vor Gesundheit strotzt.

Die meisten Gesundheitsprobleme hat Buchs durch Staunässe. Wurzelfäulnis ist oft die Ursache einer Vergilbung der Blätter und des Absterbens von Buchs. Egal, ob der Boden leicht sandig ist oder eher schwer tonig, die Wurzeln sind sehr krankheitsanfällig bei permanent hohem Wasserstand. Dagegen verdunstet Buchs grundsätzlich, wie alle Immergrünen, sowohl im Winter als auch im Sommer ziemlich viel Wasser.

Daher braucht der Buchsbaum einen gut feucht zu haltenden Boden bei gleichzeitig guter Belüftung. Neben dem Wasser ist auch der Säuregrad des Bodens sehr wichtig. Buchsbäume brauchen mehr Kalk als die meisten anderen Zierpflanzen.

CUXIN DCM Spezialdünger für Buchsbaum in Krümel- oder in MINIGRAN®-Qualität ist ein einzigartiger langhaltend wirkender Dünger, der speziell entwickelt wurde für ein gesundes Wachstum und glänzend grüne Blätter. Die organischen Stickstoffanteile sorgen für eine gleichmäßige Pflanzenentwicklung und die Kaliquelle für eine kräftige und widerstandsfähige Pflanze. Neben diesen organischen Bestandteilen enthält dieser Buchsbaumdünger auch Meeresalgenkalk. Hier findet die Pflanze neben Kalk auch Magnesium und hochwertigste Spurenelemente, die den Blättern ihre frischgrüne Farbe verleihen. Diesen Dünger können Sie ebenso in Töpfen wie im normalen Gartenboden anwenden.

In unserem Angebot finden Sie in diesem Jahr neben den neuen Granulaten einen CUXIN DCM Flüssigdünger Buchsbaum. Dieser enthält viele hochwertige organische Rohstoffe natürlicher Herkunft. Diese organischen Bestandteile werden im Boden durch Mikroorganismen umgewandelt zu Humus und sind in der Lage, Nährstoffe zeitlich zu speichern und diese langsam den Pflanzen zur Verfügung zu stellen. Neben der optimalen Nährstoffkombination wird dieser Flüssigdünger angereichert mit Eisen, unersetzliches Element für eine tiefgrü ;ne Blattfarbe.

Tipp

Wasser: Buchsbäume lieben keine nassen Füße, obwohl sie eine regelmäßige Bewässerung beanspruchen. Nicht nur bei warmem Wetter sondern ebenso im Winter bei trockenem und windigem Wetter sollte gewässert werden.

Schneiden: Damit die Pflanzformen kompakter und schärfer werden, sollte mit dem Schnitt Ihres Buchsbaumes schon in den ersten Lebensjahren begonnen werden. Viele schneiden 2 Mal pro Jahr: einmal im Juni und ein zweites Mal im September. Wenn nur einmal geschnitten wird, sollte dies Ende Juni oder Juli geschehen. Schneiden Sie bei bewölktem Wetter. Intensive Sonnenstrahlung könnte nämlich nach dem Schnitt die Blätter verbrennen.