Die Basis für gesundes Wachstum

Schäden am Rasen: Eine Bodenanalyse kommt den Ursachen auf die Spur

Wochenspiegel am Sonnabend vom 26.02.2015:

Kahle Stellen statt sattem Grün, feste Moosteppiche statt kräftiger Grashalme: Der Rasen stellt in vielen Gärten eine Problemzone dar. Oft hilft auch Wässern, Vertikutieren und Schneiden nicht mehr - Unkraut und Co. breiten sich immer weiter aus. Die Ursache dafür liegt im wahrsten Sinne des Wortes oft tiefer: "Eine mangelnde Bodenqualität kann dazu führen, dass der Rasen leidet, etwa wenn der Boden übersäuert ist", erklärt Johannes Neisinger vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Eine Bodenanalyse könne dabei helfen, den Problemen auf den Grund zu gehen.

Oft zeigt sich bei der Untersuchung der Bodenprobe ein mangelnder Nährstoffgehalt, dem man durch gezieltes Düngen entgegenwirken kann. Ebenfalls wichtig sei der pH-Wert des Bodens: Liegt dieser unter 5,5, ist der Boden zu sauer, die Aufnahme der Nährstoffe durch die Pflanzen wird beeinträchtigt. Je nach Bodenbeschaffenheit und der Grasart sollte der pH-Wert zwischen 5,5 und 6,7 liegen. Landwirtschaftskammern und Behörden bieten Bodenanalysen an, auch der Fachhandel hilft oft weiter. Unter www.cuxin-dcm.de gibt es zudem Informationen zu einem kostenfreien Test, bei dem der Hobbygärtner lediglich die Versandkosten für die Bodenprobe übernimmt.

Praktisch und zeitsparend ist es, die Mängel im Boden mit kombinierten Lösungen zu beseitigen: Gleich drei Anwendungen in einem Arbeitsschritt verbindet zum Beispiel der "Cuxin DCM Multi-Mikro Rasendünger". Ein hoher Anteil organischer Dünger-Rohstoffe in CUXIN DCM-Düngern unterstützt ein aktives Bodenleben, so dass die Rasenpflanzen sich gut einwurzeln und gesund entwickeln können. Zusätzlich verbessern Mikroorganismen die Bodenaktivität und beugen einer Verfilzung vor. Im Zusammenwirken mit einem geringen Anteil Grün-Kalk, wird der Zersetzungsprozess weiter optimiert und der pH-Wert stabilisiert.

Bei einem zu hohen ph-Wert, bei stark verdichteten Flächen oder bei der Neuanlage des Rasens sind leicht versauernde Mittel wie etwa ein "Bodenaktivator" eine gute Wahl. Darin ist unter anderem pflanzengeeigneter Phosphor enthalten, der die Wurzelbildung unterstützt: Der Rasen kann eine kräftige Grasnarbe entwickeln und weist eine hohe Trittfestigkeit auf.

In der Urlaubszeit leiden Rasenflächen besonders: Wenn das Grün über mehrere Wochen nicht gepflegt wird, bildet sich schnell ein starker Unkrautwuchs oder es entstehen ausgetrocknete Stellen. Wer aus den Ferien zurückkehrt, sollte dennoch mit Bedacht vorgehen. So sollte man etwa hoch geschossene Grashalme nicht radikal kürzen, die Folge können noch mehr Unkraut oder Kahlstellen sein. Besser ist es, den Mäher auf die halbe Höhe der höchsten Gräserspitzen einzustellen und einen ersten Schnitt vorzunehmen. Anschließend kommt der Rasenmäher alle vier bis sechs Tage erneut zum Einsatz. Dabei sollte man auch das Wässern nicht vergessen. djd/pt

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