Sommerloch? Nein danke!

ekaflor - NEWS 5/2015:

Gemüseanbau zur Kundenbindung über den Sommer - wäre das etwas für Sie?

Karl-Josef Stoffels, Gärtnerei Stoffels,  Düsseldorf:

"Bei uns gibt es beide Varianten. Die bei guter Düngung zwei bis drei Kilogramm Erntevolumen je Pflanze - so genau kann man das schlecht sagen - ernten wir zum Teil selbst. Wir bieten aber auch dem Kunden den AHA-Effekt des Selbsterntens an. Das A&O beim Anbau hinsichtlich Nachhaltigkeit: Das Gemüse sollte streng getrennt von den Zierpflanzen kultiviert werden. Das Gewächshaus muss in dem Bereich Gemüse penibel gereinigt und sauber gehalten werden, weil die Kunden und vor allem Kinder schnell mal direkt von der Pflanze probieren, daher sollte unbedingt Bioqualität angestrebt werden. Bei Erde und Dünger kommen in unserer Gärtnerei die Produkte von Cuxin zum Einsatz, die ich auch beim Jungpflanzenverkauf im Zubehörverkauf empfehle. Wenn Pflanzenschutzmaßnahmen nötig sind, sollten diese in den frühen Morgenstunden oder an den Wochenenden durchgeführt werden. Ich setze auf Nützlinge, bei frühem Einsatz sind sie eine wichtige und effektive Hilfe. Im Notfall greife ich punktuell zu Kaliseife.

Zukauf haben wir keinen, wir produzieren die Pflanzen alle selbst und vermarkten diese auch. Erfahrungen mit den Sorten hat man ja gesammelt und kann die besten Tipps dazu geben. Zur Rentabilität kann ich nur sagen: Der Arbeitsaufwand ist relativ hoch. Da muss entgeizt, aufgebunden, Unkraut gejätet werden. Die Pflanzen müssen häufig kontrolliert werden, Pflanzenschutzmaßnahmen und -Pflege fallen an. Hier geht es vielmehr darum, die Kunden über den Sommer hinweg "bei der Stange" zu halten und Neukunden, die es zunächst erst einmal auf das regionale Gemüse abgesehen haben, dazu zu gewinnen. Meiner Erfahrung nach steigt das Image enorm und Gärtnerkompetenz kann optimal gezeigt werden.

Dazu kommt, dass regionales Gemüse direkt vom Gärtner mehr und mehr im Trend liegt! So regional und frisch geht es nur noch direkt im Hofladen eines Bauern. Werbung braucht es bei mir keine mehr, die Kunden kommen immer wieder, weil sie super Ware bekommen und geben ihre positiven Erfahrungen an Freunde und Nachbarn weiter. Wer dann zum ersten Mal zu uns kommt, findet einen kleinen Hofladen im Geschäft und Hinweisschilder, die zeigen, wo die Kunden selbst ernten können. Ein jährliches Highlight für unsere Kunden ist unser Tomatenfest.

Bei all den Vorteilen, die die Gemüseproduktion im "Sommerloch" bietet: Guten Gewissens kann ich die Gemüseproduktion kleineren Gärtnereien nur empfehlen, wenn sie im Sommer wirklich Kapazitäten frei haben, sowohl hinsichtlich des Platzes als auch - wegen der Pflegeintensität - hinsichtlich des Personaleinsatzes. Einen Tipp für die ekaflor-Kollegen habe ich noch: Verkaufen Sie doch einmal Tomatenspaliere für den Sommer und Solitär-Tomaten mit reifen Früchten, am besten Cocktailtomaten, wie Pepe, Trilly oder - DAS Must-have Cookie. Die Kunden werden Sie dafür lieben."

Partnerlieferant CUXIN DCM arbeitet in Sachen Dünger und Erden eng mit Mitglied Stoffels zusammen. Prof. Dr. Frank Eulenstein, Deutsche Cuxin Marketing GmbH, berichtet: "Nachhaltigkeit in der Produktion steht bei der Firma Stoffels mit an erster Stelle, nicht nur bei Topf- und Beetpflanzen, auch bei seinem Gemüseanbau. Im Hinblick auf den Düngereinsatz setzt der renommierte Pflanzen-Produktionsbetrieb auf die Produktlinie von CUXIN DCM. So hat man langjährige, sehr gute Erfahrungen u.a. mit dem Produkt CUXIN DCM ORGASAN in der An- und Aufzucht von Balkon- und Beet-, sowie Gemüsepflanzen gemacht. Gerne informieren wir Sie bei Interess e über die Vorteile unserer Produktlinien."
 

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