GaLaBau

Moos im Rasen - Was hilft wirklich?

Die besten Tipps!

Probleme durch Versauerung des Bodens und was dies für Rasenflächen bedeutet:

Wenn die Grasnarbe nicht mehr dicht ist und vor allem Moos und Unkräuter wachsen, liegt die Ursache meist im Boden. Eine Ursache für den Moosbefall kann sein, dass ammoniumhaltige Dünger ausgebracht wurden. Durch die Anwendung wird der pH-Wert des Bodens schnell abgesenkt. Es gibt aber auch weitere natürliche Prozesse, die den Boden über Jahre versauern lassen.

  • Die Protonenabgabe von Pflanzen an den Boden, wodurch der pH-Wert sinkt
  • bei der Atmung von Bodenlebewesen (Zersetzung von organischen Materialien) kommt es zur Anreicherung von CO2, welches mit dem Bodenwasser reagiert. Bei diesem Prozess entsteht Kohlensäure (H2CO3) und somit eine Absenkung des pH-Wertes
  • auch durch Regen kann CO2 in den Boden gelangen und den Boden versauern lassen. Zudem wird auch Kalk in tiefere Erdschichten ausgewaschen, wodurch die oberen Erdschichten schneller versauern

Ob ein Boden einen niedrigen oder hohen pH-Wert aufweist, kommt primär auf den Bodentypen bzw. auf das Ausgangsgestein an.

Letztendlich führen diese Punkte langfristig zu einer strukturellen Verschlechterung des Bodengefüges. Zudem sinkt die Nährstoffverfügbarkeit, wie auf nachstehender Abbildung zu erkennen ist. Infolgedessen bestocken die Gräser schlechter, bilden Chlorosen, leiden unter Kümmerwuchs und die Dichte der Grasnarbe nimmt ab. Damit wird Raum für Moos und Unkräuter geschaffen.

Bei langfristiger und andauernder Versauerung des Bodens kommt es durch das verschlechterte Bodengefüge zu Verschlämmung und Verdichtung. Die Bodendurchlüftung wird gestört und Krankheiten sowie pathogene Pilze werden in ihrer Ausbreitung begünstigt.

Das Ziel sollte es nicht nur sein, das Moos zu entfernen, sondern den Boden so zu verbessern, dass sich Moos und Unkräuter erst gar nicht breitmachen können.

Moos im Rasen langfristig loswerden

Um das Problem der Moosbildung in den Griff zu bekommen, gibt es so einige Maßnahmen, die man unternehmen sollte. Oberflächliche Eingriffe zur Moosentfernung sind nur von kurzer Dauer und helfen dem Kunden langfristig nicht weiter. Vom einen auf den anderen Tag wird man das Moos-Problem leider nicht los. Wer sich mit der Materie und dem Thema "Boden" näher auseinandersetzt, wird seinen Kunden jede Rasenfläche zufrieden übergeben können. Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Maßnahmen zusammengefasst:

  • bei stark betroffenen Flächen, sollten diese nach Bedarf vertikutiert werden
  • (entstehende) Kahlstellen im Rasen sollten zunächst gelockert und mit einer Nachsaat versorgt werden
  • bei einem verdichteten Boden bietet es sich an, diesen tief (min. 20cm) zu lockern
  • der Rasen sollte regelmäßig und bedarfsgerecht gedüngt werden
  • saure Böden vermeiden und durch Kalkung einen pH-Wert von 6,2 anstreben
  • Entstehung des Rasenfilzes reduzieren oder verhindern, indem man das Schnittgut abfährt
  • in regelmäßigen Abständen aerifizieren
  • nach Bedarf mit passendem Sand (Quarzsand Körnung 0/2, gewaschen) absanden.

 

Präventiv und kurativ empfehlen wir regelmäßige Applikationen von ECO-KALK Pro

Kalkung: Erhöhung der Gefügestabilität & Verbesserung der Nährstoffverfügbarkeit
Moos indirekt und nachhaltig verdrängen!

Ein spezieller Kalk mit einem hohen Magnesiumanteil, der sich sehr gut ausbringen lässt und schnell löslich ist.

Gute Gründe für das Kalken:

  • Strukturverbesserung & Krümelbildung
  • Erhöhung der biologischen Aktivität
  • Erhöhung der Nährstoffverfügbarkeit
  • kräftige, sattgrüne Grasfarbe durch Magnesium

Anwendung:

  • später Winter/frühes Frühjahr
  • Aufwandmenge: 40 - 150 g/m² (je nach pH-Wert und Bedarf)

 

Kurativ empfehlen wir die Applikation von RASEN PUR

RASEN PUR und ROBOT-MIX: Indirekte Wirkung gegen Moos durch spezielle Wirkformel

Die Nutzung eines Organisch-mineralischen NPK-Dünger der sich sehr einfach und homogen ausbringen lässt. Zudem wirken die enthaltenen Mikroorganismen (Bacillus amyloliquefaciens) indirekt gegen Moos, da sie den Rasenfilz zersetzen. Bei einer regelmäßigen Anwendung kann auf das Vertikutieren verzichtet werden.

Gute Gründe für ROBOT-MIX:

  • Spezial-Rasendünger für Flächen die mit dem Mähroboter oder Mulchmäher gemäht werden
  • Schnittgut wird umgesetzt und die Nährstoffe wieder zurückgeführt
  • hoher Kaliumgehalt – erhöht die Widerstandskraft bei Trockenheit und Hitze
  • zusätzlicher Kalk entsäuert den Boden leicht
  • Minigran®: fällt tief in den Rasen und wird beim Mähen nicht aufgenommen

Anwendung:

  • Frühjahr (April - Mai) & Herbst (August-November)
  • auf allen Rasenflächen mit Moosproblemen
  • Aufwandmenge: 50 - 70 g/m² (je nach Jahreszeit und Bedarf)
  • bei trockenem Wetter gießen

 

Gute Gründe für RASEN PUR:

  • Moosverdrängung, Abbau von Filz & dichte Grasnarbe
  • Erhöhung der biologischen Aktivität
  • Erhöhung der Nährstoffverfügbarkeit
  • kräftiger sattgrüner Rasen durch Magnesium und Kalium
  • ohne Eisen-II-Sulfat
  • MINIGRAN(R) TECHNOLOGY

Anwendung:

  • Frühjahr (Februar-März) & Herbst (August-November)
  • auf allen Rasenflächen mit Moosproblemen
  • Aufwandmenge: 500 - 1.000 kg / ha (je nach Jahreszeit und Bedarf)
  • bei trockenem Wetter gießen, nach ca. 3 Wochen den Rasen vertikutieren

 

 

CUXIN DCM Newsletter

Wir freuen uns, dass Sie unseren DCM GALABAU Newsletter abonnieren möchten.