Ameisen natürlich vertreiben
Gartentipps Probleme

Ameisen natürlich vertreiben: So werden Sie die Lästlinge los

Warum und woher kommen Ameisen?

Ameisenkolonien können sehr groß werden. Für die Versorgung aller Mitglieder benötigen die Ameisen daher viel Nahrung. Einige Ameisen gehen weite Wege, um neue Futterquellen zu entdecken. Dabei kommen sie auch schon mal in die Wohnung oder auf den Balkon – kaum ein Hindernis scheint zu groß für die kleinen Insekten. Besonders süße Lebensmittel sowie offene Mülleimer, Tierfutter oder Essensreste in Ritzen und am Boden ziehen Ameisen förmlich an. Alles, was unverschlossen ist, kommt für sie als Nahrung in Frage. Hat eine Ameise erstmal eine Nahrungsquelle gefunden, markiert sie den Weg dorthin mit einer Pheromon-Spur. Anschließend kommen immer mehr Ameisen aus dem Bau, um ihre Kolonie mit dem gefundenen Essen zu versorgen. Auf dem Balkon oder der Terrasse lassen sich Ameisen gern nieder. Dort liegen leicht geschützte, trockene Orte zum Anlegen ihres Baus. Manchmal errichten Ameisen ihre Nester in oder an Hauswänden. In Ritzen und Fugen kann die Kolonie von einem sicheren Nistplatz profitieren. Doch mit der Zeit können die Ameisen auch ins Haus oder in die Wohnung gelangen.

Dass sich im Garten Ameisen aufhalten, ist ganz natürlich und sollte uns nicht stören: Der Garten stellt ihren natürlichen Lebensraum dar und glücklicherweise sind Ameisen keine direkten Pflanzenschädlinge.

Wie kann man Ameisen natürlich vertreiben?

Bevor es an die eigentliche Beseitigung des Ameisen-Befalls geht, muss alles, was den Ameisen als offenliegende Nahrung dient, in verschlossenen Gefäßen verstaut werden. Der Hausmüll sollte regelmäßig entsorgt werden, damit er gar nicht erst attraktiv für die Ameisen wird. Wenn Sie Haustiere haben, lassen Sie das Tierfutter auch nicht länger als nötig offen stehen.
Sofern die Lästlinge durch Fugen ins Haus kommen, sollte ihr Nest entfernt und die offenen Stellen fachgerecht, zum Beispiel mit Silikon, versiegelt werden.
Im Anschluss wird die Pheromon-Spur beseitigt, damit die Ameisen den Weg zur Nahrungsquelle nicht mehr finden. Essig hat sich für diesen Zweck bewährt und der Geruch schreckt die Ameisen zusätzlich etwas ab. Wischen Sie die betroffene Fläche mit einer Mischung aus 10 % Essig und 90 % Wasser ab.

Ameisen mit Gerüchen und Hausmitteln vertreiben

Um Ameisen zu vertreiben, können intensiv duftende Pflanzen wie Lorbeer, Lavendel oder Eukalyptus entlang der Ameisenstraßen helfen. Alternativ können Sie auch deren ätherische Öle versprühen oder auf Stoffstreifen auftragen, die den Duft lange abgeben.
Falls das nicht den gewünschten Erfolg bringt, können Sie die Ameisen direkt bekämpfen. Chemische Biozide sollten gemieden werden, da diese oft gefährlich für Anwender und Umwelt sind. Hausmittel wie eine Backpulver-Zucker-Mischung können helfen. Sie locken aber ebenso andere Insekten wie Bienen an und gefährden auch sie.

Ameisen bekämpfen

Spezielle Ameisenmittel aus Kieselgur sind die bessere Alternative. Das DCM Naturapy Ameisenpulver Diaterrants® besteht zu 100 Prozent aus Kieselgur. Dabei handelt es sich um fossile Ablagerungen von Kieselalgen, die fein zermahlen wurden. Diese absorbieren die schützende Fettschicht auf der Haut der Ameisen, wodurch die Tiere innerhalb kurzer Zeit vertrocknen. Zusätzlich können die scharfkantigen Kieselgur-Bruchstücke den Chitin-Panzer der Tiere beschädigen und ihre Atemöffnungen verstopfen.

Kieselgur ist zwar sehr interessant, weil Insekten keine Resistenz dagegen entwickeln. Bei einer falschen Verwendung können aber auch andere Insekten den Tod durch Austrocknung oder Ersticken erleiden. Das Ameisenpulver sollte daher nur direkt um den Ameisenbau herum platziert werden, sodass ausschließlich die Ameisen in Kontakt mit der Diatomeenerde kommen. Das DCM Naturapy Ameisenpulver Diaterrants® wird einfach aus der Flasche um oder in den Bau gestreut. Besonders wirksam ist das Pulver an trockenen Orten wie im Haus. Wenn Sie das Pulver draußen auf Balkon oder Terrasse anwenden, sollten Sie es an trockenen Tagen ausstreuen, da Regen die kleinen Partikel verkleben kann. Dadurch wird das Ameisenpulver weniger effektiv. Neben Ameisen ist DCM Naturapy Ameisenpulver Diaterrants® auch gegen Silberfische und Kellerasseln wirksam. Auch für Hühnerhalter interessant: Das Pulver kann wunderbar gegen die Rote Vogelmilbe bei Hühnern eingesetzt werden.

Wichtig: Ameisenmittel aus Kieselgur sind keine Pflanzenschutzmittel. Sie dürfen nur gegen Lästlinge angewendet werden, die für den Menschen gefährlich sind oder Schaden an Bausubstanz verursachen. Biozid-Produkte an Pflanzen einzusetzen hingegen ist verboten, denn Ameisen sind keine Pflanzenschädlinge.

Neben Ameisen gibt es noch viele andere Insekten, die zur Plage werden können. Ein Beispiel dafür sind Thripse. Sie sind winzig klein, werden daher meist erst spät erkannt und verbreiten sich dann rasant. Was Sie Thripse bekämpfen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Häufig gestellte Fragen

Zuerst sollten Nahrungsmittel, Müll oder offenstehendes Tierfutter entsorgt oder  luftdicht verpackt werden. Mit einer zehnprozentigen Essiglösung kann nun die Pheromon-Spur der Ameisen beseitigt werden. Ameisenpulver aus Kieselgur wie das DCM Naturapy Ameisenpulver Diaterrants® können um den Ameisenbau gestreut werden, um die Tiere dauerhaft ohne den Einsatz von Giften zu bekämpfen.

Strenge Gerüche wie der von Kaffee können Ameisen fernhalten, da sie intensive Gerüche meiden. Es hält die kleinen Insekten jedoch nur von einem relativ kleinen Bereich fern. Ameisen finden schnell einen anderen Weg um den Kaffeesatz herum. Besser ist eine Bekämpfung mit Kieselgur wie dem DCM Naturapy Ameisenpulver Diaterrants®, welches um den Ameisenbau gestreut wird.

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