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Basilikum selbst anbauen – so gedeiht das beliebte Küchenkraut im Garten & Topf

Basilikum bringt mediterranes Flair in Ihre Küche – und lässt sich ganz einfach selbst anbauen. Ob im Garten, auf dem Balkon oder auf der Fensterbank: Wir zeigen Ihnen, wie Basilikum richtig gepflegt, gedüngt und geerntet wird. Freuen Sie sich auf aromatisch-frische Blätter direkt aus eigenem Anbau.

Wie gesund ist Basilikum? Warum sich der eigene Anbau lohnt

Basilikum ist aus der italienischen Küche nicht wegzudenken – ob zu Tomate-Mozzarella, Pasta oder als Pesto. Neben seinem intensiven Aroma wirkt Basilikum auch entzündungshemmend, beruhigend und fördert die Verdauung. Frisch geerntet aus eigenem Anbau schmeckt die Pflanze nicht nur besser – Sie sparen Plastikverpackung, vermeiden Pestizide und haben Basilikum immer vorrätig.

Woher kommt Basilikum

Basilikum stammt ursprünglich aus Indien und ist seit Jahrhunderten aus der mediterranen Küche nicht wegzudenken. Die Pflanze wächst buschig, erreicht eine Höhe von 20–50 cm und bildet zarte, grüne bis violette Blätter mit einem intensiven Duft.
Übrigens kommt der Name „Basilikum“ vom griechischen Wort basilikos und bedeutet „königlich“ – ein passender Titel für das edle Küchenkraut!

Gibt es verschiedene Basilikum-Sorten?

Ja, die Vielfalt ist groß, sowohl im Geschmack als auch im Aussehen. Hier eine Auswahl der beliebtesten Sorten:

  • Genoveser Basilikum: Der Klassiker – ideal für Pesto

  • Zitronen-Basilikum: Frisch, zitronig – perfekt für Sommergetränke

  • Thai-Basilikum: Anisartiges Aroma, besonders in der asiatischen Küche beliebt

  • Rotes Basilikum (‘Dark Opal’): Dekorativ und würzig

  • Kleinblättriges Buschbasilikum: Kompakt, robust, ideal für den Balkon

Welchen Standort bevorzugt Basilikum? Gibt es gute und schlechte Nachbarn?

Basilikum liebt es warm, sonnig und windgeschützt – ideal ist ein Südbalkon oder ein Platz im Hochbeet. Die Pflanzen können auch gut an einem sonnigen und windgeschützten Standort im Garten gehalten werden. Der Boden sollte locker, humos und durchlässig sein. Gute Nachbarn sind Tomaten, Paprika und Salat. Schlechte Nachbarn: Gurken, Fenchel oder andere starkzehrende Kräuter – sie nehmen dem Basilikum wichtige Nährstoffe.

Anbau im Garten, auf dem Balkon, im Topf oder Hochbeet – was ist zu beachten?

Basilikum gedeiht in fast jedem Gefäß, solange die Pflanze genug Sonne und Nährstoffe bekommt:

  • Im Garten oder Hochbeet: am besten in der Nähe von Tomaten – die beiden profitieren voneinander.

  • Im Topf oder Balkonkasten: wichtig sind ein sonniger Platz, regelmäßiges Gießen und eine nährstoffreiche Erde.

Welche Erde ist für diese Pflanzen ideal?

Basilikum braucht lockere, nährstoffreiche Erde mit guter Wasserhaltefähigkeit. Für den Topf- oder Balkonanbau empfehlen wir die DCM AKTIV-ERDE Anzucht & Kräuter. Diese torffreie Spezialerde ist ideal auf die Bedürfnisse von Küchenkräutern abgestimmt. Sie fördert ein gesundes Wurzelwachstum und sorgt für aromatische Blätter – ganz ohne chemische Zusätze.

Basilikum aussäen – wie, wann und worauf achten?

Ab März können Sie das Saatgut auf der Fensterbank vorziehen, ab Mai darf das Basilikum ins Freie.

  • Saattiefe: Basilikum ist ein Lichtkeimer – darum die Samen nur leicht andrücken

  • Keimtemperatur: ca. 20–25 °C

  • Aussaat-Erde: nährstoffarm und locker halten

Tipp:

Nach dem Keimen pikieren – so wachsen kräftige Pflanzen heran

Basilikum richtig pflanzen – im Beet, Hochbeet, Topf oder Balkonkasten

  • Beet/Hochbeet: Ab Mitte Mai nach den Eisheiligen auspflanzen, Abstand der Pflanzen ca. 25 cm

  • Topf/Balkonkasten: Topf mindestens 15 cm Durchmesser, gute Drainage mit Tonscherben oder Kies

Tipp:

Mehrere Jungpflanzen zusammenpflanzen – das ergibt dichte, aromatische Büsche

Pflege von Basilikum – Gießen und Düngen

Ernte: Wann und wie?

Sobald die Pflanze gut gewachsen ist (ab etwa 10–15 cm Höhe), können Sie ernten. Schneiden Sie ganze Triebspitzen mit einer Schere ab – das regt die Verzweigung an. Einzelne Blätter bitte nicht zupfen, das schwächt die Pflanze. Ernten Sie Ihre Kräuter regelmäßig, um die Blütenbildung hinauszuzögern.

Konservierung – wie macht man Basilikum haltbar?

Basilikum kann zwar eingefroren werden, verliert dabei aber etwas an Aroma. Pesto-Herstellung ist die beste Methode zur Konservierung: einfach mit Öl, Nüssen und Käse pürieren. Alternativ können Sie die Blätter auch in Öl einlegen oder zu Kräuterbutter verarbeiten. 

Vermehrung von Basilikumpflanzen

Basilikum lässt sich leicht durch Stecklinge vermehren: Schneiden Sie einen ca. 10 cm langen Trieb ab, stellen Sie ihn in ein Glas Wasser – nach wenigen Tagen bilden sich Wurzeln. Danach die Pflanze einfach in einen Topf setzen. So haben Sie schnell und günstig neues Basilikum!

Krankheiten und Schädlinge bei Basilikum – und was tun?

  • Blattläuse & Spinnmilben: vor allem bei trockener Luft → mit Wasser abduschen oder Brennnesseljauche spritzen

  • Falscher Mehltau: bei zu feuchtem Klima → für gute Belüftung sorgen und befallene Pflanzenteile entfernen

  • Schnecken: schützen Sie Ihre Pflanzen im Beet mit einem Schneckenzaun. Stellen Sie Basilikum im Topf erhöht auf, dass die Schnecken nicht ran können. 

Fazit

Ob im Topf auf der Fensterbank oder im Hochbeet neben Tomaten – Basilikum ist ein aromatischer Alleskönner, der mit wenig Aufwand wächst und viel Freude bereitet. Mit den richtigen Tipps zu Aussaat, Pflege und Düngung ernten Sie regelmäßig frische Blätter und holen sich mediterranes Aroma in Bio-Qualität direkt in Ihre Küche.

Kurz zusammengefasst

Täglich bei großer Hitze, sonst alle 1–2 Tage – Staunässe vermeiden.

Zu wenig Rückschnitt oder zu lange Triebe – regelmäßig ernten hält ihn jung.

Im Freien nicht – es ist frostempfindlich. Auf der Fensterbank bei über 18 °C aber möglich.

Alle 2–3 Wochen – mit einem organischen Kräuterdünger wie von DCM.

Ursache ist meist zu viel oder zu wenig Wasser – prüfen Sie die Erde.

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