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Marienkäfer - effektive Helfer im Kampf gegen Blattläuse

Marienkäfer halten sich bevorzugt in der Nähe ganz bestimmter Pflanzen auf, die ihnen Nahrung versprechen. Mit einer bunten Mischung verschiedener Blumen für Marienkäfer locken Sie die gepunkteten Nützlinge einfach an – und profitieren von ihrem Appetit auf Blattläuse.

Marienkäfer ernähren sich von Blattläusen

Der Marienkäfer (Coccinellidae) gehört wohl zu den beliebtesten Insekten überhaupt. Am bekanntesten ist sicherlich der Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata). Er ist in fast jedem Garten zu finden und versetzt Kinder oft in helle Aufregung. Kein Wunder, schließlich punktet er nicht nur mit seiner außergewöhnlichen Färbung, sondern kann auch im Garten als Nützling behilflich sein. Er ist nämlich ein natürlicher Feind der Blattläuse.

INFO

Blattläuse saugen an jungen Blättern und Trieben und stehlen der Pflanze so Assimilate und wichtige organische Verbindungen. Unter Assimilaten versteht man die von einer Pflanze gespeicherte Energie. Zugleich scheiden sie Honigtau aus – hierbei handelt es sich um hochkonzentrierten, zuckrigen Pflanzensaft, der von den Blattläusen um seine Nährstoffe erleichtert wurde. Der Honigtau bleibt auf den Blättern der befallenen Pflanze kleben und ist dort wiederum Nahrungsgrundlage für Schwärzepilze, welche die Photosynthese der Pflanze behindern. Auch Verkrüppelungen von Blättern und Triebspitzen, eine Infektion mit pflanzenschädigenden Viren und damit Blattverfärbungen und Kümmerwuchs sind möglich.

Wer seine Blattläuse natürlich bekämpfen will, kann Marienkäfer ganz einfach im eigenen Garten fördern – sofern ihr sympathisches Aussehen und der ökologische Nutzen nicht Grund genug sind.

Marienkäfer als Nützlinge

Besonderheiten von Marienkäfern:

Einheimische Marienkäfer können rot, orange oder sogar gelblich sein. Auch die Anzahl der Punkte kann von keinem Punkt bis zu 24 Punkten oder sogar komplett schwarz gefärbten Käfern variieren. Zweipunkt-Marienkäfer können auch invers, also schwarz mit roten Punkten, gefärbt sein.

Der Marienkäfer hält sich besonders gerne in der Nähe von Blattlauskolonien auf. Blattläuse vermehren sich bei warmer und trockener Witterung sehr schnell. Weibliche Tiere können ohne geschlechtliche Vermehrung zahllose lebende weibliche Nachkommen gebären, wodurch es zu einer explosionsartigen Vermehrung kommen kann.

Nahe bei Blattlauskolonien legen Marienkäfer ihre orangefarbenen Eier ab. Nach 5 bis 8 Tagen schlüpfen die schwarz-orangen Larven.

Marienkäfer Larve

Die Larve frisst während ihrer Entwicklung etwa 600 Blattläuse oder auch das Mycel von Mehltau- und Schimmelpilzen. Der ausgewachsene Siebenpunkt-Marienkäfer frisst etwa 40 bis 50 Blattläuse pro Tag. Aus diesem Grund sind Marienkäfer und ihre Larven sehr nützlich und sollten im Garten gefördert werden.

Sie reagieren allerdings empfindlich auf Pflanzenbehandlungsmittel, die sie insbesondere über Blattläuse zu sich nehmen, wenn diese mit Insektiziden bekämpft wurden. Daher ist ein sparsamer Umgang mit diesen Mitteln wichtig. Zu empfehlen ist der völlige Verzicht, um ein stabiles Gleichgewicht von Schädlingen und Nützlingen im Garten zu erreichen, das auch uns Menschen zufriedenstellt.

Wussten Sie, dass…

…der Marienkäfer sich auch von Spinnmilben, Wanzen, Fransenflügler sowie Käfer- und Blattwespenlarven ernährt? Wird das tierische Angebot knapp, stellen einige Marienkäfergattungen ihre Nahrung auf Pollen und Früchte um, bis es wieder genug andere Nahrung gibt. Es gibt sogar Marienkäfer, die sich ausschließlich von Pollen ernähren.

Wie man Marienkäfer am besten anlockt: Was essen Marienkäfer gerne?

Die Anwesenheit von Marienkäfern ist eng an das Vorhandensein bestimmter Pflanzen gekoppelt. Das gezielte Fördern des Blattlausfeinds funktioniert daher einfach: Weil Marienkäfer in Notzeiten auch pflanzliche Nahrung zu sich nehmen, kann man sie mit Pollen anlocken. Außerdem locken natürlich alle Pflanzen Marienkäfer an, die verstärkt von Blattläusen befallen werden. Solche Pflanzen sind z. B. Dill, Kamille, Bischofskraut, Löwenzahn, echten Koriander, Knoblauch, Klatschmohn, Kornblume, Ringelblume, Senf, Cosmee, Lupinen, Rittersporn und Schafgarbe. Mit einer Mischung passender Pflanzen lässt sich eine Art „Opferbeet“ anlegen, das Blattläuse anzieht und Marienkäfer fördert. Auf diese Weise werden Gemüse und Zierpflanzen im besten Fall von Blattläusen verschont. Wichtig ist, dass Sie die Marienkäfer-Pflanzen im Sommer blühen lassen und nicht vorher abernten.

Eine einfache Möglichkeit, passende Pflanzen für Marienkäfer im Garten anzupflanzen ist die Verwendung passender Saatgutmischungen wie der DCM Marienkäfer-Mischung. Die Mischung enthält über 20 speziell ausgewählte farbenfrohe Blumensamen-Sorten, die Marienkäfer anlocken. Dies sind z. B.: Schafgarbe, Hohes Bischofskraut, Dill, Kamille, Borretsch, Kornblume, Mädchenauge, Cosmeen-Arten, Rittersporn, Weißspitzchen, Lupinen-Arten, Klatschmohn, Bienenweide und Zinnie. Die Blumen werden 40 - 70 cm hoch und bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

2in1: Die DCM Marienkäfer-Mischung enthält nicht nur die Samen ausgewählter Marienkäfer-Pflanzen, sondern auch einen milden organischen Dünger (NPK 2,5-4+Bacillus sp.). Dieser sorgt für eins besseres Auflaufen und Einwurzeln und fördert die Blütenpracht - damit das nützliche Beet optisch ein Gewinn ist und nicht übermäßig viel gepflegt und gegossen werden muss.. Gleichzeitig sind spezielle Bodenbakterien enthalten, die das Bodenleben fördern. So wird die Artenvielfalt ganzheitlich sowohl oberhalb als auch unterhalb der Erdoberfläche aktiviert. Mit Hilfe der praktischen Schüttvorrichtung kann die Rohware direkt aus der Packung ausgestreut werden. Der Umwelt zuliebe verzichten wir auf Innenbeutel aus Kunststoff. 

CUXIN DCM Insekten-Mischung: Streuschachtel mit Schüttvorrichtung

Direkt auf der Verpackung findet sich eine Anleitung, mit deren Hilfe in wenigen Arbeitsschritten ein Marienkäfer-Beet angelegt ist. Blattläuse werden von Zier- und Nutzpflanzen weggelockt, Marienkäfer kommen hinzu und bekämpfen die Blattläuse auf die natürlichste Art und Weise – auch wenn diese mal in andere Gartenbereiche übersiedeln.

Damit die angelockten Marienkäfer bleiben und Ihren Garten auch im Folgejahr verteidigen, müssen geeignete Überwinterungsquartiere vorhanden sein. Mauerritzen, Steinhaufen, Laubhaufen, Trockenmauern und alte Holzstapel können Sie daher getrost als Pflanzenschutz betrachten und zumindest für einen Winter unberührt im Garten liegen lassen.

Soll Ihr Garten auch anderen nützlichen und schönen Insekten eine Heimstatt bieten? Dann informieren Sie sich gleich über die DCM Schmetterlings-MischungDCM Bienen-Mischung und die DCM Blumenwiesen-Mischung.

 

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