Paprika

Paprika

Solanaceae

Die Paprika gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Ursprünglich stammt diese Pflanze aus Mittel- und Südamerika.
Es gibt viele verschiedene Sorten, die je nach Größe, Farbe, Geschmack und Schärfe anders benannt werden. Hier gibt es unter anderem die Chili, Peperoni, Pfefferoni und natürlich die Paprika, die bei uns am weitesten verbreitet ist. In unterschiedlichen Konzentrationen enthalten fast alle Paprika den Stoff Capsaicin, der für die Schärfe der Frucht verantwortlich ist.
Paprika gibt es in verschiedenen Farben und Formen. Sie können rot, orange, gelb, braun oder auch weiß sein. Einige Sorten reifen unter anderem von grün über gelb zu rot. Es gibt schmale bis kugelige Paprika, spitze oder abgerundete Früchte. Die Blütezeit der Paprikapflanze ist von Mai bis Juni. Sortenabhängig können Wuchshöhen von über einem Meter erreicht werden. Die Lebensdauer der Pflanzen beträgt im allgemeinen ein Jahr. Es kann aber gelingen, sie zu überwintern, so dass auch im Folgejahr ein Ertrag erzielt werden kann.

 

Standort

Paprikapflanzen benötigen einen sonnigen und warmen Standort. Wichtig ist, dass die Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgt werden.

 

Aussaat

Die Aussaat von Paprikasamen beginnt im März. Zur Anzucht empfiehlt sich eine spezielle Anzuchterde mit einer milden Düngewirkung, die das Wachstum unterstützt. Idealerweise wird eine Erde in bio-Qualität verwendet.
In einer Pflanzschale werden die Samen doppelt so tief gesetzt wie der Samen groß ist und dünn mit Erde bedeckt. Die Erde sollte dann vorsichtig angedrückt werden. Anschließend werden die Samen gründlich bewässert und mit einer transparenten Haube abgedeckt. Die Schale sollte hell und bei ca. 25 Grad Celsius aufgestellt werden. Nach ca. 4 Wochen können die Keimlinge in kleine Töpfe umgepflanzt (pekiert) und hell und warm weiter stehen gelassen werden. Eine hohe Luftfeuchtigkeit hilft dem Wachstum.

 

Einpflanzen oder topfen

Ab ca. Ende April können die Paprika ins Gewächshaus und nach den Eisheiligen ins Freiland umziehen. Ideal ist ein sonniges Beet mit lockerer, humoser Erde. Vor der Pflanzung sollte ein organischer Dünger ausgebracht werden.
Am besten gedeihen die Paprikapflanzen mit einem Abstand von 40-50 cm. Zwischen Reihen sollten 60 cm Abstand eingehalten werden. Alternativ können Paprika auch in großen Blumenkübeln kultiviert werden. Hierzu empfiehlt sich eine biologische Gemüseerde. Idealerweise werden die Kübel oder Töpfe unter einem Abdach aufgestellt, um sie vor Regen zu schützen.

 

Pflege

Damit die hochwachsenden Paprikasorten nicht umknicken, sollten diese mit Stäben gestützt und locker daran angebunden werden. Bei niedrig wachsenden Sorten ist dies nicht erforderlich.
Das Ausbrechen der ersten Blüte (Königsblüte oder Terminalknospe) sollte unbedingt erfolgen, damit das Wachstum angeregt wird und somit ein höherer Fruchtertrag erzielt wird. Diese Blüte bildet sich in der Gabelung zwischen dem Haupttrieb und dem ersten Seitentrieb.
Paprika freuen sich alle 14 Tage über eine flüssige Düngergabe. Alternativ kann ein fester, organischer Dünger zwischen Juni und August zwei- bis dreimal ausgebracht werden. Paprikapflanzen benötigen sehr viel Wasser. Daher sollte im Sommer im Gewächshaus und in Kübeln auf der Terrasse täglich gewässert werden.

 

Ernte und Verwendung

Ab Mitte Juli können im Gewächshaus schon die ersten grünen Paprika geerntet werden. Voll ausgereifte Früchte sind ab Ende Juli erntereif. Im Freiland und in Kübeln sind die Früchte erst ca. drei bis vier Wochen später so weit. Am besten werden die reifen Paprika mit einem Messer abgeschnitten, um weitere Triebe und Früchte nicht zu verletzten.
Je nach Sorte können Paprika roh, gekocht, gegrillt und getrocknet werden. In der Küche gibt es vielfältige Verwendungsmöglichkeiten als Gemüse oder als Gewürz.

Bevorzugte Bodenbedingungen
Säureliebend Neutral Kalkliebend
favoriteground
Neutral

Der ideale pH-Wert liegt zwischen 5,8 und 6,2

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