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Kundenfall

Primato kontrolliert den PepMV-Druck mit PMV®-01 von DCM

Über diesen Kunden

Name

Primato

Branche

Unterglasgartenbau

Ort

Putte (Belgien)

„Heutzutage kann man es sich nicht leisten, kein Vakzin gegen das Pepino-Mosaikvirus einzusetzen. Gerade weil PepMV die Pflanze schwächt und dadurch die Tür für zusätzlichen Druck durch andere Viren und Schädlinge öffnet, betrachten wir die Impfung als festen Bestandteil einer umfassenden Anbaustrategie.“

– Robin Hagers, Kulturverantwortlicher bei Primato

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1. Nachhaltiger Schutz: Primato und die Herausforderung

Primato ist ein Familienunternehmen mit jungem Unternehmergeist, das auf einer Gewächshausfläche von 12,5 Hektar verschiedenste Rispentomatensorten produziert. Das Unternehmen steht nach eigenen Angaben für Vielfalt, nachhaltigen Anbau und geschmackvolle Produkte.

Robin Hagers ist als Kulturverantwortlicher tätig und kennt den Betrieb sowie die tägliche Praxis bis ins Detail. Er beschreibt das Sortiment von Primato als breit und vielseitig:

„Wir bauen eigentlich das gesamte Spektrum an: Mini-San-Marzano-Tomaten, Cherrytomaten, große Rispentomaten und viele weitere Segmente dazwischen. Deshalb muss man während des Anbaus immer genau beobachten, was jede Sorte benötigt.“

Der Anbau einer so vielfältigen Sortenauswahl erfordert einen starken Basisschutz – insbesondere, wenn es um Viren wie PepMV geht. Robin hat die großen Ausbrüche des Pepino-Mosaikvirus in der Vergangenheit zwar nicht selbst erlebt, da er damals noch zu jung war, die Geschichten über die verheerenden Infektionen hat er jedoch gehört und in der Praxis selbst gesehen, was passiert, wenn etwas schiefgeht:

„Ich habe die großen Schwierigkeiten mit PepMV früher selbst nicht erlebt, denn als ich in die Branche eingestiegen bin, wurde bereits überall geimpft. Mein Vater betreibt jedoch ebenfalls einen Tomatenbetrieb, sodass ich schon früh damit in Berührung kam. In den vergangenen Jahren habe ich Kulturbereiche gesehen, die versehentlich nicht geimpft wurden. Dann sieht man sofort die Folgen: Die Pflanzen werden komplett schwarz und die Kultur ist verloren. Das zeigt, wie groß die Anfälligkeit auch heute noch ist.“

Gerade diese Anfälligkeit macht Vorbeugung für Primato so wichtig. PepMV ist kein Problem, das man erst bekämpfen möchte, wenn es sichtbar im Bestand auftritt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Schaden bereits entstanden. Deshalb setzt das Unternehmen auf einen dauerhaft integrierten Schutz in der Kulturführung.

2. Warum Primato sich für DCM entscheidet

Die Entscheidung für PMV®-01 besteht bei Primato bereits seit vielen Jahren. Robin erklärt, dass das Unternehmen seit seiner Gründung DCM-Produkte einsetzt und die Impfung der Kulturen seit Langem zum festen Standard gehört. Das Vertrauen in DCM basiert dabei nicht nur auf dem Produkt selbst, sondern ebenso auf dem dahinterstehenden Fachwissen.

„Bei PMV®-01 ist beispielsweise auch die Art der Impfung sehr wichtig. DCM berät uns immer äußerst detailliert darüber, wie man die Anwendung optimal durchführt. Das ist für uns ein echter Mehrwert, denn es geht nicht nur darum, etwas anzuwenden, sondern es richtig anzuwenden.“

Diese praktische Unterstützung macht für Primato einen entscheidenden Unterschied. Robin sieht DCM deshalb nicht nur als Lieferanten, sondern auch als Partner, der aktiv am gesamten Prozess beteiligt ist. Dies zeigt sich nicht nur in technischen Empfehlungen, sondern auch in der Beratung zu Anbaubedingungen, dem richtigen Zeitpunkt der Anwendung und der weiteren Kulturbetreuung.

Ein weiterer wichtiger Grund für die Wahl von PMV®-01 ist die hervorragende Kompatibilität mit der integrierten Pflanzenschutzstrategie des Betriebs.

„Für uns ist es sehr wichtig, natürliche Nützlinge so früh wie möglich auszubringen. Je mehr nicht-biologische Mittel verwendet werden, desto länger müssen wir damit warten und desto länger bleibt die Kultur anfällig für Schädlinge. Mit PMV®-01 können wir heute impfen und morgen bereits die Nützlinge einsetzen. Bei anderen Produkten gibt es teilweise Wartezeiten von bis zu fünf Wochen. Für unseren Anbau ist es entscheidend, schnell weitermachen zu können.“

3. Lernkurve und Feinabstimmung: Die Erfahrung mit DCM

Die ersten Jahre mit PMV®-01 führten bei Primato vor allem zu einer Optimierung der Anwendung. Robin betont, dass die Impfung an sich kein komplizierter Vorgang ist, die Umsetzung jedoch den Unterschied macht.

„Heute entscheiden wir uns ganz bewusst dafür, das Vakzin direkt nach dem Pflanzen auszubringen. Die nachfolgenden Arbeiten, wie das Entfernen von Blättern, das Ausbrechen von Trieben oder das Anbinden der Pflanzen, tragen dazu bei, dass sich das Vakzin optimal in der Kultur verbreitet. Genau das hat in den letzten Jahren den größten Effekt gebracht.“

 Dadurch wird auch deutlich, dass durchaus eine Lernkurve vorhanden ist. Robin bezeichnet das System nicht als kompliziert, betont jedoch, dass die Details entscheidend sind: die Qualität des Ansetzwassers, die Spritztechnik, der richtige Zeitpunkt sowie der Moment, an dem Hygienemaßnahmen wieder intensiviert werden.

„Wenn man Hygienemaßnahmen zu früh wieder verstärkt, besteht die Gefahr, dass man gleichzeitig einen Teil des Vakzins von den Blättern entfernt. Es geht also immer darum, die richtige Balance zu finden.“

Zudem reagiert nicht jede Sorte gleich: „Man sieht immer wieder, dass das Mittel bei bestimmten Sorten stärker wirkt als bei anderen. Das muss man in der Praxis berücksichtigen.“

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4. Mehr Widerstandskraft: Ergebnisse mit DCM

Der größte Vorteil für Primato liegt in der Sicherheit und Kontinuität. Die Impfung mit PMV®-01 sorgt dafür, dass PepMV nicht zu einem unvorhersehbaren Risikofaktor wird, sondern zu einem kontrollierbaren Teil der Kulturführung.

Robin beschreibt dies sachlich, aber überzeugend:

„Man sieht, dass die Anfälligkeit nach wie vor vorhanden ist. Für uns ist die Behandlung deshalb kein kleines Detail, sondern eine grundlegende Voraussetzung für einen erfolgreichen Anbau.“

PepMV kann Pflanzen schwächen und sie anfälliger für weitere Krankheiten und Schädlinge machen. Daher ist jede Maßnahme, die zu einem starken Start und einem widerstandsfähigen Bestand beiträgt, von großem Wert.

5. Durchdachte Strategie: Empfehlung und Rat von Primato

Auch für Kollegen, die noch unsicher sind, hat Robin eine klare Botschaft: „Unter den heutigen Bedingungen mit dem zunehmenden Druck durch Viren und Schädlinge ist der Schutz vor PepMV einfach unverzichtbar. Er schafft Sicherheit für den gesamten weiteren Kulturverlauf.“

Sein Rat ist zugleich sehr praxisorientiert: „Man sollte nicht nur auf das Produkt achten, sondern auch darauf, wie man es einsetzt. Es geht immer darum, die richtige Balance bei Timing und Durchführung zu finden. Wenn das Mittel korrekt angewendet wird und die Hygienemaßnahmen stimmen, schafft man eine deutlich stärkere Grundlage für die gesamte Kultur.“

Damit fasst der Kulturverantwortliche die Erfahrungen von Primato mit DCM treffend zusammen: Für das Tomatenunternehmen ist PMV®-01 kein einzelnes Produkt, sondern eine durchdachte Strategie, die zuverlässigen Schutz bietet, sich perfekt in einen modernen Anbau mit biologischer Schädlingsbekämpfung integriert und von einem Partner begleitet wird, der die Praxis versteht.

Pflanzenschutzmittel sicher verwenden. Vor der Anwendung stets Produktinformationen und Etikett lesen. Warnhinweise und Gefahrensymbole beachten.