Rosenkrankheiten erkennen und vorbeugen
Gartentipps Probleme

Rosenkrankheiten erkennen und vorbeugen

Rosen sind eine herrliche Zierde im Garten, gehören aber auch zu den anspruchsvollen Pflanzen. Wird man ihren Ansprüchen nicht gerecht, neigen sie dazu, krank zu werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die wichtigsten Rosenkrankheiten erkennen und was Sie tun können, damit Ihre Rosen erst gar nicht krank werden.

Wie entstehen Rosenkrankheiten?

Letztendlich beruhen alle Rosenkrankheiten auf Pflegefehlern. Eine Rose an einem optimalen Standort, die alle Nährstoffe erhält, die sie braucht und dazu regelmäßig fachmännisch geschnitten wird, sollte nicht krank werden. Erst durch Pflegefehler wird das Immunsystem der Pflanzen geschwächt, sodass Schädlinge, Pilze und andere Krankheiten die Rose befallen können.

Rosenkrankheiten erkennen und bekämpfen

Es gibt viele verschiedene Rosenkrankheiten, die sich durch unterschiedliche Anzeichen bemerkbar machen. Die Krankheiten lassen sich einteilen in

  • Mangelerscheinungen (wie zum Beispiel Chlorosen)
  • Schädlingsbefall (wie Läuse, Rosenzikade)
  • Pilzbefall (wie Echter Mehltau, Sternrußtau, Rosenrost)

Wir stellen Ihnen die Schadbilder der häufigsten Rosenkrankheiten vor.

Läuse an Rosen – Befall durch die große Rosenblattlaus

Die große Rosenblattlaus ist grün und wird etwa 3 Millimeter groß. Meist sitzt sie an den jungen Trieben und Knospen, wo sie Pflanzensaft saugt. Die Läuse hinterlassen eine klebrige Spur auf den Blättern, auf der sich leider gerne Pilze breitmachen, die der Rose ebenfalls schaden. Ameisen lieben diese Läuse, sie „melken“ sie und ernähren sich von deren süßen Ausscheidungen.

Große Rosenblattlaus

Ein Besprühen mit einem selbst angesetzten Sud aus Brennnesseln oder Farn kann gegen den Befall helfen. Einfacher geht es mit unserem DCM Naturapy Brennnessel-Extrakt - Konzentrat, das Sie mit Wasser anmischen und mit Hilfe einer Sprühflasche auf den Rosen ausbringen. Dabei handelt es sich um den Grundstoff Urtica, ein rein pflanzliches Mittel, dass für den biologischen Landbau zugelassen und unbedenklich für Mensch, Tier und Nützlinge ist. Übrigens: Marienkäfer und deren Larven sind effektive Helfer im Kampf gegen Blattläuse.

Tipp

Pflanzen Sie Lavendel zwischen Ihre Rosen – die ätherischen Öle vertreiben die Blattläuse und halten sie fern.

Gelbe Blätter mit grünen Adern – Mangelerscheinung

Werden die Blätter immer heller, nur die Adern bleiben grün, dann fehlt Ihren Pflanzen wahrscheinlich Eisen. Diese Chlorose und auch andere Mangelerscheinungen lassen sich ganz einfach durch eine regelmäßige Düngung beheben oder auch vorbeugen. Rosen gehören zu den sogenannten Starkzehrern. Darum haben sie einen hohen Nährstoffbedarf und müssen regelmäßig gedüngt werden – nicht nur, wenn sie im Kübel gehalten werden, sondern auch, wenn sie im Garten eingepflanzt wurden. Vertrauen Sie auf unseren CUXIN DCM Spezialdünger für Rosen & Blumen – damit bekommt Ihre Rose alles, was sie braucht.

Weiße Flecken auf den Blättern – Echter Mehltau an Rosen

Sehen Ihre Rosen aus, als wenn sie mit Mehl bestäubt wurden, haben Sie es mit dem „Echten Mehltau“ zu tun. Dieser Pilz befällt die Rosen bevorzugt an warmen, feuchten Tagen, wenn die Luft „steht“. Das Besprühen mit einem Milch-Wasser-Gemisch soll den Befall vertreiben. Besser ist es, durch regelmäßigen Schnitt, eine optimale Standortwahl mit guter Luftzirkulation und eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung für gesunde Pflanzen zu sorgen und so dem Echten Mehltau vorzubeugen.

Echter Mehltau an Rosen

Gelbe Blätter mit schwarzen Flecken – Sternrußtau

Der Sternrußtau ist eine weit verbreitete Rosenkrankheit, die sich hartnäckig hält. Der Pilz verbreitet sich in der Pflanze und ist leicht zu erkennen an den schwarzen Flecken auf den Blättern. Ab Mai zeichnen sich die sternförmig auslaufenden Flecken ab. Im Laufe des Sommers verfärben sich die Blätter gelb und fallen ab. Stark befallene Pflanzen stehen im Herbst nackt ohne Blätter da.

Erkennt man den Sternrußtau frühzeitig, kann man den Pilz durch einen beherzten Schnitt bis ins gesunde Gewebe hinein bekämpfen. Das Abgeschnittene bitte im Hausmüll entsorgen und nicht in der Biotonne. Dasselbe gilt auch für die abgestorbenen Blätter: Diese dürfen nicht im Garten liegen bleiben, sondern müssen gründlich eingesammelt und entsorgt werden, da die Pilzsporen in den abgeworfenen Blättern überwintern und die Pflanzen im nächsten Frühjahr neu infizieren.

In hartnäckigen Fällen hilft nur noch ein Fungizid, um die Krankheit erfolgreich zu bekämpfen. Besser ist es, vorzubeugen. Wenn Sie dafür sorgen, dass die Blätter der Rose beim Gießen nicht unnötig nass werden und nach dem Regen durch eine gute Luftzirkulation abtrocknen, hat der Sternrußtau keine Chance.

Sternrußtau an Rosen

Orange Flecken und Pusteln – Rosenrost

Rosenrost erkennen Sie im Frühjahr an den rostfarbenen Pusteln an der Blattunterseite. Ab Mai erscheinen dann auch auf der Blattoberseite kleine orangefarbene Flecken. Diese werden zum Ende des Sommers schwarz und manchmal verlieren die Rosen auch die Blätter.

Wie Sternrußtau und Echter Mehltau ist auch der Rosenrost ein Pilz, der die Rose befällt. Bei geringem Befall reicht ein Rückschnitt im Frühjahr aus, um den Rosenrost erfolgreich zu bekämpfen. Vorausgesetzt, Sie haben die infizierten Blätter im Herbst penibel eingesammelt und im Hausmüll entsorgt. Auch hier gilt wieder: Vorbeugen ist besser als behandeln.

Rostfleckenkrankheit (hier am Apfelbaum)

Weiße Punkte an den Blättern – Befall durch Rosenzikaden

Das Schadbild der Rosenzikade erkennt man leicht an zahlreichen weißen Punkten auf den Blättern. Sie entstehen, weil die Rosenzikaden das Blattgrün aus den Pflanzen heraussaugen. Die nur wenige Millimeter großen Insekten sind sehr hell und springen. Meist treten sie in langen Trockenzeiten auf. Das Besprühen der Rosen mit verdünnte Neemöl soll helfen.

Rosenzikade

So beugen Sie Krankheiten und Befall durch Schädlinge vor

Wenn Sie folgende Tipps umsetzen, können Sie Rosenkrankheiten aktiv vorbeugen und dafür sorgen, dass Ihre Rosen gar nicht erst krank oder von Schädlingen befallen werden.

Die optimale Rose

Achten Sie beim Kauf auf das ADR-Siegel. Diese Auszeichnung erhalten nur solche Rosen, die jahrelang im Freiland getestet wurden und sich dabei als ausgesprochen robust herausstellten. Das Siegel ist kein Garant für einen Erfolg, aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit auf gesunde, gut wachsende und reichlich blühende Rosen im Garten.

Der optimale Standort

Der optimale Standort für Rosen ist sonnig. Manche Sorten vertragen auch Halbschatten – achten Sie auf die Sortenbeschreibung, wenn Sie nur einen halbschattigen Platz im Garten für Ihre Rose zur Verfügung haben. Außerdem mögen Rosen es luftig, damit ihre Blätter nach dem Regen schnell wieder abtrocknen. Vermeiden Sie Standorte, wo sich die Luft staut, wie in windgeschützten Ecken, und bepflanzen Sie Ihre Rosenbeete nicht zu dicht. Lassen Sie Ihre Rosen nicht von Begleitpflanzen zuwuchern. Niemals Rosen dort pflanzen, wo bereits Rosen standen.

Die optimale Erde

Rosen lieben einen nährstoffreichen, humusreichen Boden, der gut Wasser speichert, aber keine Staunässe entwickelt. Ist Ihr Boden zu lehmig oder zu sandig, sollten Sie ihn mit einer auf Rosen abgestimmten Spezialerde verbessern wie unsere DCM AKTIV-ERDE Rosen. Sie ermöglicht ein schnelles Einwurzeln und aktiviert das Wachstum der Rose durch Mykorrhiza-Pilze. Diese Erde eignet sich auch für Topf- und Kübelrosen.

Optimales Gießen und Düngen

Rosen brauchen eine stets feuchte Erde, ohne dabei nass zu sein. Darum gießen Sie Ihre Pflanzen im Garten an heißen Tagen, auch, wenn sie noch nicht „schlappmachen“. Zeigt die Rose bereits Trockenschäden an, kann es schon zu spät sein. Düngen Sie Ihre Rose im Beet von März bis Oktober alle 3 Monate mit CUXIN DCM Spezialdünger für Rosen & Blumen – dann hat sie alles, was sie für ein gesundes Wachstum braucht. Rosen im Kübel düngen Sie besser mit dem CUXIN DCM Flüssigdünger Rosen Bio, den Sie einmal die Woche dem Gießwasser beimischen. Mehr Pflegetipps für Rosen finden Sie in diesem Artikel.

Häufig gestellte Fragen

Viele Insekten mögen die zarten Rosenknospen – zum Leid der Hobbygärtner*innen. Das ist kein schöner Anblick, auch wenn es der Pflanze – in geringem Maße – nicht schadet. Um zu wissen, wer frisst, schauen Sie sich das Schadbild genau an. Nur wer den Feind kennt, kann ihn gezielt bekämpfen.

  • Dickmaulrüssler – meist nur Blattränder beschädigt, fressen nur nachts
  • Rosenblattwespen – fressen von der Blattmitte aus, verschmähen die Blattadern
  • Gartenlaubkäfer – fressen nur tagsüber von Mai bis Anfang Juli
  • Goldglänzender Rosenkäfer - frisst nur an den Blüten, ist geschützt und darf nicht getötet werden

Erdbeerblütenstecher – Knospen öffnen sich nicht mehr, hängen herab und fallen ab

Rosen sind anspruchsvolle Pflanzen. Wenn sie nicht blühen, liegt immer ein Pflegefehler vor. Lesen Sie im obigen Artikel, was Rosen brauchen und überprüfen Sie folgende Dinge:

  • Rose steht an Standort von vorheriger Rose
  • Es hat sich Staunässe gebildet
  • Die Erde ist zu trocken
  • Es liegt ein Befall mit Schädlingen vor
  • Die Blätter zeigen Auffälligkeiten wie Flecken oder Verfärbung, fallen ab
  • Die Rose steht im Schatten+

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