Was sind Stauden?
Stauden sind mehrjährige, krautige Pflanzen für den Garten, die jedes Jahr neu austreiben. Anders als Gehölze verholzen sie nicht, sondern ziehen im Winter in ihre Wurzelstöcke ein. Bekannte Staudenarten sind zum Beispiel Phlox, Taglilien, Pfingstrosen, Katzenminze oder Sonnenhut. Sie bilden die Basis vieler Gärten, denn sie sind robust, pflegeleicht, vielseitig kombinierbar und lassen sich gut vermehren.
Stauden selbst vermehren
Stauden lassen sich auf verschiedene Weisen vermehren, am einfachsten durch Teilung. Dabei werden ältere Pflanzen ausgegraben, vorsichtig geteilt und die Teilstücke neu eingepflanzt. So entsteht aus einer einzigen Staude gleich eine ganze Gruppe vitaler Jungpflanzen – eine natürliche und nachhaltige Form der Pflanzenvermehrung.
Warum es sich lohnt, Stauden durch Teilen zu vermehren
Das Teilen von Stauden hat gleich mehrere Vorteile:
Vitalitätskur: Ältere Pflanzen werden verjüngt und treiben kräftiger aus.
Mehr Blüten: Durch die Teilung fördern Sie eine üppigere Blüte.
Kostensparend: Neue Pflanzen entstehen kostenlos im eigenen Garten.
Bodengesundheit: Beim Umpflanzen können Sie den Boden gleichzeitig verbessern.
Für den Erfolg ist ein lockerer, nährstoffreicher Boden entscheidend. Verwenden Sie im Garten die DCM AKTIV-ERDE Pflanzerde um die Bedingungen zu verbessern– sie sorgt für ideale Startbedingungen und unterstützt die Wurzelbildung der jungen Pflanzen.
Um das Anwachsen zu fördern kann alternativ oder ergänzend dazu DCM Wurzelaktivator für Gartenpflanzen & Rasen eingesetzt werden. Dieser 100 % organische Bodenverbesserer enthält Mykorrhiza-Pilze, die eine Symbiose mit den Pflanzenwurzeln eingehen und das Wurzelwachstum verbessern.
Welche Stauden darf man teilen – und welche nicht?
Die meisten horstbildenden Stauden lassen sich gut teilen, z. B.:
Fetthenne (Sedum)
Taglilie (Hemerocallis)
Katzenminze (Nepeta)
Storchschnabel (Geranium)
Hosta (Funkie)
Phlox
Frauenmantel (Alchemilla)
Herbstaster (Aster novi-belgii)
Vorsicht ist bei Pfingstrosen geboten: Diese reagieren empfindlich auf Umpflanzen: oft warten Sie danach jahrelang auf Blüten. Wenn Sie sie teilen möchten, tun Sie das nur bei stark vergreisten Exemplaren – und mit viel Sorgfalt.
Wie oft kann man Stauden teilen?
Je nach Wuchsfreude sollten Stauden etwa alle 3 bis 5 Jahre geteilt werden. Schnellwüchsige Arten wie Katzenminze oder Frauenmantel brauchen öfter eine Verjüngung, langlebige Stauden wie Pfingstrosen dagegen seltener.
Wie lange kann man Stauden teilen?
Im Herbst beginnt die ideale Zeit ab September bis Mitte Oktober. Solange der Boden frostfrei ist, können Stauden geteilt und neu gesetzt werden. Achten Sie darauf, dass die neue Pflanze im Garten vor dem Winter noch gut einwurzeln kann.
Wann Stauden teilen und umsetzen?
Grundregel: Frühjahrsblüher teilt man im Herbst, Herbstblüher im Frühjahr – damit die Pflanzen genügend Regenerationszeit haben. Der Herbst ist also perfekt, um beispielsweise Phlox, Frauenmantel, Hosta oder Sonnenhut zu teilen.
Wer sich unsicher ist, findet im Ratgeber „Stauden richtig pflanzen“ hilfreiche Tipps zur Pflanztechnik.
Diese Stauden teilt man im Herbst
Fetthenne (Sedum) – verjüngt sich gut und treibt schnell wieder aus.
Taglilie (Hemerocallis) – bevorzugt eine Teilung nach der Blüte.
Hosta (Funkie) – ideal nach dem Einziehen des Laubs.
Phlox – neigt zu Vergreisung, teilt man alle paar Jahre.
Frauenmantel (Alchemilla) – bildet dichte Polster, die regelmäßig geteilt werden sollten.
Storchschnabel (Geranium) – treibt nach dem Teilen rasch neu aus.
Sonnenhut (Echinacea) – teilt man, wenn er in der Mitte verkahlt.
Herbstaster – stärkt die Blühkraft und beugt Krankheiten vor.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Stauden richtig teilen und umsetzen
Staude ausgraben: Heben Sie die Pflanze vorsichtig mit Spaten oder Grabgabel aus.
Erde abschütteln: Entfernen Sie überschüssige Erde, damit Sie die Wurzeln besser sehen.
Teilen: Trennen Sie die Wurzelballen mit einem scharfen Spaten, Messer oder der Hand. Achten Sie auf kräftige Triebe und gesunde Wurzeln.
Boden vorbereiten: Lockern Sie die Pflanzstelle im Garten und mischen Sie DCM AKTIV-ERDE Pflanzerde ein.
Einpflanzen: Setzen Sie die Teilstücke so tief, wie sie zuvor standen, und gießen Sie gründlich an.
Nährstoffe geben: Unterstützen Sie das Anwachsen mit dem DCM Spezialdünger für Stauden & Bodendecker – für kräftige Wurzeln und nachhaltiges Wachstum.
Pflege danach: Halten Sie den Boden feucht, aber nicht nass. Mulchen hilft, Feuchtigkeit zu bewahren.
Was Sie mit den gewonnenen Pflanzenteilen tun können? Gestalten Sie neue Beete! Inspirationen finden Sie im Beitrag „Staudenbeet anlegen – so gelingt es“.