Hochbeet bepflanzen
Anlage

Ein Hochbeet bepflanzen

Plan und passende Pflanzen

In immer mehr Gärten findet man inzwischen ein oder mehrere Hochbeete. Denn das Gärtnern in einem Hochbeet bietet einige Vorteile. Vor allem ist es besonders ertragreich, denn durch den im Inneren ablaufenden Kompostierungsprozess is es wärmer als ein normales Beet. Und ein erwärmtes Substrat fördert das Pflanzenwachstum und verfrüht und erhöht die Erträge. Ein Hochbeet kann entweder klassisch als Gemüsehochbeet dienen, es findet aberauch Verwendung als Kräuter- oder als Blumenbeet. Dazu braucht man nicht einmal einen großen Garten – auch ein Hochbeet auf dem Balkon ist ein Hingucker. Mit ein paar Tipps und Tricks und einer guten Planung können Sie sicherlich viel eigenes Gemüse aus Ihrem Hochbeet ernten.

Hochbeet bepflanzen im 1. Jahr

Nach dem Anlegen des Hochbeets sollten Sie sich unbedingt einen Jahresplan für die Bepflanzung Ihres Hochbeets machen, damit Sie die Kapazitäten optimal ausnutzen können. Im ersten Jahr sind im Substrat des Hochbeets noch am meisten Nährstoffe vorhanden. Aus diesem Grund werden in der ersten Runde hauptsächlich Starkzehrer angebaut. Dies sind Pflanzen, die einen besonders hohen Nährstoffbedarf haben und dementsprechend nährstoffreichen Boden und zusätzliche Düngung benötigen.

Welche Pflanzen eignen sich im 1. Jahr?

Die folgenden Pflanzen eignen sich gut für den Anbau im Hochbeet im ersten Jahr:

  • Gurke
  • Kartoffel
  • Kohlarten außer Kohlrabi
  • Kürbis
  • Lauch
  • Paprika
  • Sellerie
  • Tomate
  • Zucchini

Eine Mischkultur im Hochbeet bringt viele Vorteile mit sich. Doch nicht alle Pflanzen können direkt nebeneinander wachsen. Generell sollte man darauf achten, eng verwandte Pflanzen nicht zu kombinieren, da dies zu Bodenermüdung und einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit führen kann. So vertragen sich Tomaten und Kartoffeln nicht. Zudem sollten Pflanzen mit ähnlichem Platzbedarf oberirdisch sowie unterirdisch – wie beispielsweise Gurke und Tomate – nicht nebeneinanderstehen. Außerdem wachsen Tomaten nicht gerne neben Rotkohl und Fenchel. Bei Kohl sollten Sie die Nähe zu Erdbeeren und Lauch meiden und Kartoffeln mögen Sellerie und Rote Bete nicht in direkter Umgebung.

Gemüse Geeignete Pflanzpartner
Gurke Rote Beete, Erbsen, Bohnen
Kartoffel Spinat, Bohnen
Kohl Gurken
Sellerie Blumenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Rote Beete
Tomaten Bohnen, Knoblauch, Kohlrabi, Blumenkohl, Sellerie, Spinat
Zuccini Erbsen, Tomaten, Stangenbohnen

Welche Pflanzen eignen sich nicht für das 1. Jahr?

Vom reinen Anbau von Schwachzehrern sollten Sie im ersten Jahr absehen. Diese Pflanzen können nicht so viele Nährstoffe aufnehmen, wie vorhanden sind, und es kommt auf der einen Seite zur Überdüngung, was den Pflanzen schaden kann, auf der anderen Seite kommt es zu Nährstoffverlusten, zum Beispiel durch Auswaschung. Das heißt, im ersten Jahr sollte auf jeden Fall eine Mischkultur von stark- und schwachzehrenden Pflanzen angebaut werden. Dies macht es möglich, die vorhandenen Nährstoffe optimal auszunutzen, ohne dass Kulturen Schaden nehmen oder die Nährstoffe ausgewaschen werden. Zu den Schwachzehrern gehören beispielsweise:

  • Bohnen
  • Erbsen
  • Knoblauch
  • Kräuter, mit Ausnahme von Basilikum
  • Radieschen
  • Salate
  • Spinat
  • Zwiebeln

Hochbeet bepflanzen im 2. Jahr

Im zweiten Jahr sollten überwiegend mittelzehrende Pflanzen angebaut werden. Diese haben zwar einen gewissen Nährstoffbedarf, sind allerding nicht ganz so hungrig wie die Starkzehrer. Am besten ist für das zweite Anbaujahr eine gesunde Mischung aus hauptsächlich Mittelzehrern zusammen mit einigen Starkzehrern. So werden die verfügbaren Nährstoffe im Boden optimal ausgenutzt.

Welche Pflanzen eignen sich besonders im 2. Jahr?

Neben den für das erste Jahr bereits genannten Starkzehrern kommen im zweiten Anbaujahr noch folgende Mittelzehrer hinzu:

  • Endiviensalat
  • Erdbeere
  • Fenchel
  • Kohlrabi
  • Mangold
  • Möhre
  • Rettich
  • Rote Bete

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über geeignete Pflanzpartner für eine Mischkultur im Hochbeet:

Gemüse Geeignete Pflanzpartner
Erdbeeren Radieschen, Spinat, Salat
Kohlrabi Gurken
Mangold Bohnen, Kohl, Rettich, Möhren
Möhren Erbsen, Lauch, Mangold, Rettich, Tomaten
Rote Beete Bohnen, Lauch
Salat Radieschen, Erdbeeren
Spinat Bohnen, Kartoffeln, Tomaten

Welche Pflanzen eignen sich nicht für das 2. Jahr?

Sehen Sie auch im zweiten Jahr aus den oben genannten Gründen davon ab, Schwachzehrer im Hochbeet anzubauen. Achten Sie des Weiteren darauf, Kulturen, die Sie bereits im ersten Jahr im Hochbeet hatten, nicht gleich im zweiten Jahr wieder mit einzuplanen, sondern eine Anbaupause einzuhalten. Folgende Schwachzehrer sollten Sie im zweiten Jahr wenn möglich meiden:

  • Bohnen
  • Erbsen
  • Kräuter

Tipps zum Bepflanzen von Hochbeeten

Neben der bereits beschriebenen Mischkultur sollten Sie eine Fruchtfolge planen, die passende Vor- und Nachkulturen miteinbezieht. Hier ist es sehr hilfreich, einen Pflanzplan für das Hochbeet zu erstellen. Im besten Fall profitieren alle Pflanzpartner voneinander, sodass jeder ausreichend Platz und Nährstoffe zur Verfügung hat und Krankheiten vermieden werden. Da der Boden die Produktionsgrundlage ist, sollte man sein Augenmerk auf die Wahl einer hochwertigen Spezialerde legen. Die torfreduzierte DCM AKTIV-ERDE Gemüse & Hochbeete besteht zu 100 % aus natürlichen Inhaltstoffen und enthält wurzelaktivierende Mykorrhiza-Pilze, die die Pflanzenentwicklung fördern. Die Spezialerde ist mit Grünkompost angereichert, was ihr eine besonders stabile Struktur verleiht. Außerdem stellt diese im Ökolandbau zugelassene Blumenerde Dünger für 150 Tage bereit und bietet so optimale Wachstumsbedingungen für Ihr Gemüse.

Achten Sie bei der Aussaat oder beim Pflanzen des Hochbeets auf die richtige räumliche Anordnung und auf ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Exemplaren. Setzen Sie hochwachsende Sorten in die Mitte oder ganz hinten ins Beet, um den Schattenwurf zu minimieren. Unterschätzen Sie auch nicht den Platzbedarf einzelner Pflanzen – eine Kürbispflanze zum Beispiel benötigt locker einen Quadratmeter. Stehen die Pflanzen zu eng, können sie sich nicht richtig entwickeln und die Ausbreitung von Krankheiten wird begünstigt.

Pflanzen im Hochbeet pflegen

Um ein Hochbeet in Schuss zu halten, bedarf es einiger Pflegemaßnahmen:

Unkraut jäten: Halten Sie das Hochbeet frei von Unkraut und lockern Sie den Boden regelmäßig auf, um die Mineralisierung anzuregen. Wenn gewünscht, können Sie auch eine Mulchschicht, zum Beispiel mit DCM Hochbeet-Mulch, auf offene Bodenstellen aufbringen. So wird die Verdunstung reduziert und der Boden wird länger feucht gehalten.
Düngen: Um eine ausreichende Nährstoffverfügbarkeit sicherzustellen, sollte das Hochbeet regelmäßig gedüngt werden. Die DCM AKTIV-ERDE Gemüse & Hochbeete enthält eine organische Grunddüngung, die Ihre Pflanzen
ca. 150 Tage lang mit Nährstoffen versorgt. Bei Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf kann nach 8 Wochen mit der Nachdüngung begonnen werden. Hierfür eignet sich der CUXIN DCM Spezialdünger für Hochbeete & Kräuter, ein hochwertiger, organisch-mineralischer und veganer Spezialünger für Gemüse auf pflanzlicher Basis. Zusätzlich enthält der im Ökolandbau zugelassene Dünger Rohphosphat und sorgt so für ein optimales Wachstum und eine reiche Ernte.
Gießen: Regelmäßiges Gießen ist beim Hochbeet vor allem im Sommer wichtig, denn einige Kulturen sind sehr wasserintensiv. Außerdem herrschen im Hochbeet durch die erhöhte Lage oft höhere Temperaturen und somit auch ein erhöhter Wasserverbrauch.

Häufig gestellte Fragen

Für die Zusammenstellung einer Mischkultur für das Hochbeet gibt es sehr viele verschiedene Möglichkeiten. Zwiebeln vertragen sich beispielsweise gut mit Möhren, Erdbeeren, Gurken und Roter Bete. Kartoffeln wachsen gut in Kombination mit Kohlrabi und Spinat.

Im zweiten Jahr pflanzt man hauptsächlich Mittelzehrer wie Erdbeeren, Mangold, Möhren, Radieschen, Spinat und Salat. Diese kann man mit dem einen oder anderen Starkzehrer wie Gurke, Kürbis, Kohl oder Zucchini kombinieren. So wird das Nährstoffangebot optimal ausgenutzt.

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