Gartentipps Anlage

Ein Hochbeet anlegen: So gehen Sie richtig vor

Das Anlegen eines Hochbeets erfordert etwas Planung, damit das Projekt zum Erfolg wird. Der Standort ist ebenso wichtig wie die Materialien zum Befüllen des Hochbeets.

Hochbeet anlegen: Wann?

Für die Füllung eines Hochbeets werden einige unterschiedliche Materialien benötigt. Der Ideale Zeitpunkt, um ein Hochbeet anzulegen, ist das Frühjahr oder der Herbst. Zu dieser Zeit können Sie anfallende Gartenabfälle wie Laub, Rasenschnitt und Äste mit für die Hochbeetbefüllung nutzen. Sammeln Sie im Garten anfallenden Pflanzenteile und lagern Sie diese, bis Sie genügend Material zum Befüllen gesammelt haben. Wenn Sie das Hochbeet im Herbst befüllen, hat das Material bis zum Pflanzen im Frühjahr Zeit, sich zu setzen.

Der passende Standort

Da Hochbeete nicht sonderlich mobil sind, ist die Wahl des Standorts besonders wichtig. Das Hochbeet sollte an einem geschützten Standort platziert werden. Im Idealfall ist es in Ost-West-Richtung ausgerichtet, um eine schnelle Erwärmung durch die Frühjahrssonne zu gewährleisten. Der Standort sollte im Hinblick auf die geplante Pflanzung gewählt werden: An einem sonnigen Standort gedeihen zum Beispiel die meisten Gemüsepflanzen wie Tomaten, Kohl oder Zucchini. Ein schattiges Plätzchen bevorzugen hingegen einige Schattenkräuter und beliebte Zierpflanzen wie die Hortensie oder auch Beeren wie die Heidelbeere.

Übrigens:

Hochbeete sind deshalb besonders ertragreich, weil sie durch den in ihrem Inneren ablaufenden Kompostierungsprozess wärmer sind als normale Bodenbeete. Warmes Substrat ist sehr förderlich für das Pflanzenwachstum, steigert die gesamte physiologische Aktivität und verfrüht und erhöht die Ernteerträge. Außerdem werden im Zug der Kompostierung beständig Nährstoffe freigesetzt. Ist die Kompostierung nach vier bis sechs Jahren vollständig abgeschlossen, entfällt dieser zusätzliche Vorteil, sodass die Schichten des Hochbeetes erneuert werden sollten.

Hochbeet schichten: Die richtige Erde

Beim Anlegen eines Hochbeetes werden mehrere Lagen unterschiedlicher Materialien aufgeschichtet, die jeweils bestimmten Zwecken dienen. Wenn das Hochbeet direkt auf dem Erdboden steht, sollten Sie am Boden zum Schutz vor Wühlmäusen und anderen Nagetieten zunächst ein Drahtgitter anbringen, bevor Sie ans Befüllen des Hochbeetes gehen. Grundsätzlich werden grobe Materialien unten eingeschichtet und nach oben hin wird das Material feiner.

Übrigens

Ist das Hochbeet aus Holz konstruiert, sollten die Seitenwände von innen mit einer Schutzfolie ausgekleidet werden, die das Durchfeuchten des Holzes verhindert und somit die Lebenszeit des Hochbeets erhöht.

Ein Hochbeet besteht aus folgenden Schichten (von unten nach oben):

  • Grundschicht: Die Grundlage bilden grob zerkleinerte Äste und Zweige sowie Holzschnitt. Sie dient der Durchlüftung und der Drainage des Hochbeetes. Kleinere Baumstümpfe können auch hineingelegt werden. Diese verrotten zwar sehr langsam, können aber helfen, das große Volumen zu füllen. Darüber können kleinere Ästchen und feineres Häckselgut gelegt werden. Die untere Schicht sollte ca. 25-30 cm in der Höhe betragen.

  • Nährschicht: Die mittlere Schicht oder "Nährschicht" sorgt im Hochbeet für eine stabile Struktur und ein gesundes Bodenleben. Daneben dient sie als Nährstoffnachlieferant und fördert die Durchlüftung und das Wasserhaltevermögen. Wie der Name "Nährschicht" andeutet, stellt diese Schicht - vor allem im ersten Jahr - durch die Umwandlung organischen Materials viele Nährstoffe zur Verfügung. Zunächste sollte eine Schicht grober Kompost hineingelegt werden und danach eine dünnere Schicht verrotteter Kompost. Gut eignen sich Rasenschnitt, Grassoden, weiches Laub, wenig zersetzter Kompost oder Mist. Eine Mischung mehrerer Bestandteile ist von Vorteil. Vor der nächsten Schicht sollten Sie die unteren Schichten fest andrücken. Andernfalls kann das Hochbeet im Nachhinein ungleichmäßig absacken. Auch die mittlere Schicht sollte ca. 25-30 cm hoch aufgefüllt werden.

  • Pflanzschicht: Die obere Schicht  sollte aus feinem Material bestehen, in welches die Wurzeln gut eindringen können und stellt die optimale Grundlage für ein sicheres Anwachsen und eine gesunde Pflanzenentwicklung dar. Die torfreduzierte, 100 % natürliche DCM AKTIV-ERDE Gemüse & Hochbeete  ist als obere Schicht ideal geeignet, da sie unter anderem wurzelaktivierende Mykorrhiza-Pilze enthält, die die Wasser- und Nährstoffaufnahme fördern und somit das Pflanzenwachstum und die Pflanzenentwicklung verbessern. Sogar bei Stress, Trockenheit und Nährstoffmangel. In diese Schicht werden die Pflanzen gesetzt. Sollten Sie nicht auf eine fertige Qualitäts-Blumenerde zurückgreifen wollen, dann eignen sich humose, nährstoffreiche Gartenerde, reifer Kompost (sogenannter Fertigkompost) oder eine Mischung der beiden.

Hochbeet Schichten

Übrigens

Wenn Sie komplett auf Torf verzichten möchten, eignet sich die DCM AKTIV-ERDE Torffrei. Der hohe Anteil an Grüngkompost sorgt für eine stabile Struktur und hohe Wasserspeicherfähigkeit dieses Spezialsubstrates.

Bitte beachten Sie, dass sich Hochbeete durch den Verrottungsprozess mit der Zeit etwas setzen. Die absinkende Schicht kann einfach mit der DCM AKTIV-ERDE Gemüse & Hochbeete oder DCM AKTIV-ERDE Torffrei wieder aufgefüllt werden.

Hochbeet bepflanzen

Die einfachste Form des Anbaus ist die Mischkultur. Das heißt, es wachsen verschiedene Pflanzen auf der Fläche, die sich gegenseitig im Wachstum fördern. Durch eine Kombination aus flach- und tiefwurzelnden Pflanzen stehen diese nicht in Konkurrenz um Nährstoffe. Wenn Sie viele Zierpflanzen und Stauden ins Hochbeet pflanzen, empfiehlt es sich, die Erde mit einer Schicht aus DCM Dekorrinde 10 - 20 mmDCM Dekorrinde 20 - 40 mm oder Mulchsch zu bedecken. Diese reduziert die Verdunstung und erspart Ihnen damit häufiges Gießen.

Auch wenn Sie in Mischkulturen pflanzen, ist es wichtig, eine Fruchtfolge einzuhalten, welche der Gesunderhaltung der Pflanzen zuträglich ist. Das bedeutet, dass Pflanzen derselben Familie nicht wiederholt im selben Hochbeet wachsen sollten. Stattdessen sollten Anbaupausen der Pflanzenfamilie auf dem Beet eingehalten werden, damit sich spezialisierte Schädlinge nicht zu stark vermehren. Um dennoch jedes Jahr eine Vielzahl verschiedener Pflanzen kultivieren zu können, bietet es sich an, mehrere kleinere statt eines großen Hochbeetes anzulegen. Durch das häufige Auffüllen und Austauschen der Erde treten Fruchtfolgeprobleme in Hochbeeten allerdings sehr viel seltener auf als in Bodenbeeten.

So geht es nach dem Bepflanzen weiter

Über die Jahre sinkt das Nährstoffangebot im Hochbeet und die Erde sackt um bis zu 20 cm ab. Um weiterhin Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf anbauen zu können, sollte das Beet mit Hochbeet-Erde nachgefüllt werden. Im Sommer kann nach Bedarf gedüngt werden. Der vegane CUXIN DCM Spezialdünger für Hochbeete & Kräuter mit Langzeitwirkung ist speziell für die Ansprüche im Hochbeet entwickelt worden und sorgt für optimales Wachstum und eine reiche Ernte. Nach vier bis sechs Jahren sollte die Füllung komplett ausgetauscht werden.

Hinweis

Wer keinen Platz für ein Hochbeet hat oder nur über einen Balkon verfügt, kann sich einen vertikalen Garten bauen. Dafür werden mehrere Pflanzcontainer an einer Wand montiert und bepflanzt. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel zum vertikalen Garten.

Zusammenfassend

Ein Hochbeet besteht aus mehreren Schichten: einer Drainageschicht, einer Nährschicht und einer Pflanzschicht. Für letztere eignet sich am besten spezielle Hochbeet-Erde, die gut durchwurzelbar, nährstoffreich und gut benetzbar ist. Die DCM AKTIV-ERDE Gemüse & Hochbeete wurde speziell für die Anwendung im Hochbeet entwickelt und enthält Mykorrhiza-Pilze, die das Pflanzenwachstum unterstützen.

Prinzipiell ist das Anlegen eines Hochbeets zu jeder Jahreszeit möglich. Am besten eignet sich jedoch der Herbst, denn hier fallen viele Pflanzenteile wie Äste, Laub und Rasenschnitt im Garten an, die im Hochbeet Verwendung finden.

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