Pflege

Rasen ausbessern und Lücken loswerden

Einen Rasen flicken kann jeder – mit hochwertigem Saatgut und den richtigen Handgriffen können Sie nicht nur Löcher im Rasen ausbessern, sondern auch einen flächig lückigen Rasen reparieren.

Welche Rasenschäden kann man selbst beheben?

Punktuelle Rasenschäden entstehen sehr leicht bei starker Belastung: Grabende Hunde, Maulwurfshügel, tobende Kinder, eine Gartenparty, der Feuerkorb oder das großflächige Ausstechen von Unkraut hinterlassen mehr oder weniger große Lücken. Was aber ist mit großflächigen Rasenschäden, die durch Frost, Trockenheit, schwierige Standortbedingungen, Pilzerkrankungen oder durch mechanische Einwirkung wie das Vertikutieren oder eine Anti-Moos-Behandlung auftreten? Beides sieht nicht nur unschön aus. Es bietet auch Unkräutern die Chance, sich anzusiedeln, die sich später schnell verbreiten können. Aus diesem Grund ist es ratsam, den lückenhaften Rasen auszubessern und die Rasenlücken zu schließen. Die gute Nachricht ist: Im Grunde lässt sich fast jedes Loch im Rasen reparieren, und auch flächige Makel der Rasenflächen lassen sich nachsäen.

Wichtig

Die Voraussetzung dafür ist, dass der Großteil der Fläche noch von Rasen und nicht etwa von stark wucherndem und ebenfalls schnittverträglichem Unkraut bewachsen ist. Ist eine Rasenfläche bereits in einem derart schlechten Zustand, ist eine Rasenreparatur ohne Umgraben leider nicht mehr möglich. Dann kann es sein, dass die Rasenfläche neu angelegt werden muss.

Merke: Rasenflächen, die nur noch vereinzelt Rasengräser aufweisen, lassen sich leider nicht mehr mit Reparatur-Rasensamen retten.

Rasen ausbessern: Anleitung

Lücken im Rasen ausbessern:

Wollen Sie einen Rasen flicken, der kleinere Löcher bis zu einem Durchmesser von etwa 40 cm aufweist, ist die Reparatur denkbar einfach. Am besten wird eine spezielle Rasen-Nachsaat-Mischung verwendet, beispielsweise die DCM Rasensamen Nachsaat & Reparatur. Die Mischung aus Deutschem Weidelgras, Wiesenrispe und Rotschwingel passt sich bereits vorhanden Gräsern optisch sehr gut an. Die schnell keimenden Samen des Deutschen Weidelgrases (Lolium perenne) mit einem hohem tetraploiden Anteil  sorgen für eine schnelle Keimung bereits nach ein bis zwei Wochen - auch bei niedrigeren Temperaturen. Die enthaltenen Gräser-Sorten Wiesenrispe und Rotschwingel sind zudem Ausläufer bildend, so dass eine dichte Grasnarbe entsteht, die Moos und Unkraut keine Chance lässt, sich auszubreiten. Zur Förderung einer kräftigen Bewurzelung und somit eines sicheren Anwachsens der Keimlinge enthält die DCM Rasensamen Nachsaat & Reparatur außerdem die "Start-Aktiv Formel" - eine leicht lösliche, 100 % organische Phosphor-Quelle, die im kontrollierten biologischen Landbau* anwendbar ist.

Extra-Tipp

Die DCM Rasensamen Nachsaat & Reparatur kann zwischen Mitte März und Mitte Oktober verwendet werden. Der Boden sollte eine Temperatur von mindestens +5°C aufweisen, damit die Saat aufgeht. Bitte beachten Sie, dass eine Keimung bei niedrigen Temperaturen etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen kann als bei wärmeren Witterungsbedingungen. Die Temperaturen sollten nicht höher als maximal 25 °C sein, um ein Austrocknen der keimenden Saat zu vermeiden.

Rasenlücken ausbessern - Zeitpunkt

Arbeiten Sie beim Rasenreparieren mit DCM Rasensamen Nachsaat & Reparatur möglichst bei windstillem Wetter und gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Den Rasen mähen.
2. Den Boden an der Kahlstelle oberflächlich aufrauen und die zu bearbeitende Fläche von Unkraut, Steinen etc. befreien.
3. Die Packung gut schütteln. Streuen Sie die Saat ganz einfach mit der praktischen Streuvorrichtung direkt aus der Packung auf die zu bearbeitende Fläche.
4.  Streuen Sie ca. 15 g/m² für eine Rasenauffrischung aus. Bei Kahlstellen streuen Sie nochmals die gleiche Menge in Querrichtung aus.
5. Drücken Sie die Saat leicht an, um den Bodenschluss herzustellen.
6. Halten Sie die Saat bzw. die Keimlinge in den folgenden 4 Wochen durchgängig feucht.

Tipp

Zum besseren Auflaufen der Saat als Untergrund DCM AKTIV-ERDE Rasen verwenden. Die Erde sorgt für einen guten Wasserhaushalt, hält die Saat gleichmäßig feucht und fördert dadurch eine schnelle Keimung.

Flächige Rasenschäden ausbessern:

Flächige Rasenschäden entstehen nicht zufällig und bleiben auch kein Einzelfall, wenn sich nichts an den Wuchsbedingungen des Rasens verbessert. Wollen Sie einen flächig geschädigten Rasen ausbessern, sollte daher zuvor die Ursache des Schadens bekannt sein und behoben werden:

Ursache Lösung
Schwierige Standortbedingungen Rasengräser lieben durchlässige, lehmige Sandböden und sollten regelmäßig über Dünger mit Nährstoffen versorgt werden. Auch der richtige pH-Wert des Bodens hat gewaltigen Einfluss auf das Rasenwachstum.
Mit der richtigen Rasendüngung übers Jahr und eventuell einer Rasenkalkung lässt sich bereits viel erreichen.

 

Frost

Hier gibt es leider keine Lösung, die frostempfindlichen Rasengräser – vor allem Lolium perenne – sind für einen schönen Rasen essentiell und müssen an winterkalten Standorten gelegentlich ersetzt werden.

Trockenheit

Die Bewässerung des Rasens anpassen – lieber seltener und dafür kräftiger wässern als täglich kleine Mengen. Auf diese Weise wird der Rasen angeregt, tiefer zu wurzeln. Für die Nachsaat kann eine spezielle, an Sonne undTrockenheit angepasste, Rasensamen-Mischung verwendet werden.

Unkraut Kann ein Unkraut im Rasen trotz regelmäßiger Mahd überleben, ist es leider schwer zu vertreiben. Vor der Nachsaat sollte die unerwünschte Wildpflanze entfernt werden. Kriechende Unkräuter wie Klee, Gundermann und Quecke sind besonders schwierig zu bekämpfen und müssen eventuell großflächig ausgestochen werden.
Achtung: Flächen mit kriechendem Unkraut keinesfalls vertikutieren, da die Pflanzen sich auf diese Weise noch weiter verbreiten können.
Pilzerkrankungen Fast immer ist die Ursache ständige Feuchtigkeit an der Grasnarbe durch Staunässe oder Rasenfilz. In diesem Fall sollen Sie die Rasenfläche vertikutieren und lüften.

Ist die Ursache des lückigen Rasenschadens gefunden und wurde eine Lösung herbeigeführt oder zumindest geplant, kann mit der Nachsaat begonnen werden. So gehen Sie beim flächigen Ausbessern mit der DCM Rasensamen Nachsaat & Reparatur vor:

1. Den Rasen tief mähen.

2. Den Boden oberflächlich durch kräftiges Harken oder flaches Vertikutieren anrauen.

3. Für ein sicheres Anwachsen, einen guten Wachstumsstart und eine erhöhte Widerstandskraft der Keimlinge gegenüber Trockenheit entweder 50-100 g CUXIN DCM Rasendünger Start-Express oder alternativ 50-150 g CUXIN DCM Wurzelaktivator für Gartenpflanzen & Rasen in die obere Erdschicht einarbeiten.

4. Verpackung schütteln, um Wurzelaktivator und Rasensamen zu vermischen.

5. DCM Rasensamen Nachsaat & Reparatur durch die praktische Streuöffnung verteilen: Streuen Sie ca. 15 g/m² für eine Rasenauffrischung aus. (Dabei die Verpackung zwischendurch schütteln, damit sich die verschiedenen Korngrößen nicht entmischen).

6. Nachgesäte Bereiche mit einer Walze oder Trittbrettern gut andrücken, um den Bodenschluss herzustellen.

7. Die Aussaat in den ersten 4 Wochen durchgängig feucht halten.

Mit Phosphorquelle zur Förderung des Wurzelwachstums der Saat

Extra-Tipp

Möchten Sie Ihren Rasen nicht nur reparieren, sondern auch seine Eigenschaften verändern, können Sie auch eine spezielle Saatgutmischung wie die DCM Rasensamen Spiel & Sport, die DCM Rasensamen Schatten oder die DCM Rasensamen Sonne & Trockenheit aussäen. Auch diese hochwertigen Mischungen enthalten die Start-Aktiv Formel  zur Aktivierung des Wurzelwachstums.

Den Rasen nach dem Reparieren richtig pflegen

Zunächst sollten Sie die frisch gesäten Bereiche nur betreten, wenn es nicht anders geht.

Wässern nach dem Rasenreparieren: In den ersten Wochen nach der Aussaat benötigt das neue Grün vor allem eines: viel Wasser! Die keimenden Samen dürfen in ihrer empfindlichsten Lebensphase nicht ein einziges Mal vollständig austrocknen. Eventuell ist es hierfür nötig, zwei- bis viermal täglich zu wässern.

Mähen nach dem Reparieren: Haben die Halme eine Höhe von 8 bis 10 cm erreicht, steht der erste Schnitt an. Dieser sollte mit einem scharfen Mähwerk erfolgen, um die jungen Wurzeln nicht auszureißen.

Düngen nach dem Reparieren: Wertige Rasensaaten von DCM enthalten eine organische Phosphorquelle, sodass bis zum dritten Schnitt der jungen Halme keine weitere Düngung nötig ist. Nach dem dritten Schnitt ist die Verwendung eines stickstoffbetonten Düngers wie des CUXIN DCM Rasendünger Spezial optimal, denn er kurbelt mit einem hohen Stickstoffgehalt das vegetative Wachstum der Gräser kräftig an und versorgt sie außerdem mit leicht verfügbarem Eisen und Magnesium. Alle drei Nährstoffe sind essentiell für die Bildung des Blattgrüns durch Chlorophyll.

Extra-Tipp

Reparieren Sie Ihren Rasen im Herbst, sollten Sie auf die Anwendung eines stickstoffbetonten Düngers verzichten und stattdessen zu einem kaliumbetonten Dünger wie dem CUXIN DCM Rasendünger Herbst greifen. Dieser erhöht die Frosthärte der Gräser und bereitet sie somit auf den Winter vor.

 

*Gemäß der Verordnung (EU) 2018/848 über die ökologische/biologische Produktion und deren Änderungen. Enthält nur Rohstoffe die gemäß Anlage I der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 und Änderungen zugelassen sind. 

Häufig gestellte Fragen

Ja. Um einen lückigen Rasen nachzusäen, eignen sich die [PRODUCTNAME:937]. Die Saat-Mischung ist so konzipiert worden, dass sie sich bestehenden Rasenflächen sehr gut anpasst. Man kenn eine Rasenfläche jedoch auch grundlegend verändern, indem man eine spezielle Saatgutmischung statt einer Nachsaat-Mischung verwendet. Hierfür muss der alte Rasen zuvor sehr kurz gemäht und dann mehrfach kreuzweise vertikutiert werden. Anschließend wird die gewünschte Saatgutmischung – etwa [PRODUCTNAME:934] oder [PRODUCTNAME:935] – mit 20 g/m2 eingesät und wie oben beschrieben angewalzt und gepflegt.

Zwischen Mitte März und Mitte Oktober kann man einen kaputten Rasen reparieren. Außerhalb dieses Zeitfensters ist es normalerweise zu kalt, sodass die Gräsermischungen gar nicht oder nur unvollständig auflaufen. Die allerbeste Zeit zum Rasenreparieren liegt im späten Frühjahr (April/Mai) und frühen Herbst (September), wenn der Boden warm ist, die Witterung feucht und die Temperaturen sich in etwa um die optimale Keimtemperatur der meisten Rasengräser (22 bis 25 °C) bewegen. 

Die [PRODUCTNAME:937] keimen bereits bei niedrigen Temperaturen von +5°C. Die Keimung der Saat kann bei niedrigen Temperaturen jedoch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bei idealen Temperaturen.

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