Gartentipps Pflege

Bodenverbesserung für den Rasen

Der Rasen ist oft die liebste Gartenpflanze und doch Sorgenkind vieler Gartenbesitzer. Woran liegt es, dass der Rasen so häufig Probleme bereitet? Vielen ist nicht klar: Die Gräsergemeinschaft, welche den grünen Teppich bildet, hat erstaunlich hohe Ansprüche an ihren Wuchsort und die Pflege. Den ersten Schritt auf dem Weg zu einem schönen Rasen bildet die Bodenverbesserung vor der Aussaat. Deswegen ist die Bodenverbesserung ein Muss, wenn man sich Arbeit und Frust im Nachgang ersparen will. Glücklicherweise gibt es diverse Verbesserer, die dem Rasen zugutekommen.

Übrigens

Rasengräser lieben strukturstabile, nährstoffreiche und gut wasserführende Böden. Staunässe und Sauerstoffmangel im Wurzelbereich sowie Nährstoffmangel, aber auch ein falscher Boden-Säuregrad sind die häufigsten Ursachen für schlechtes Rasen-Wachstum, Moos und Krankheiten.

Welcher Boden muss für Rasen verbessert werden?

Die wenigsten Böden sind von Anfang an perfekt als Tragschicht für Rasen geeignet. Gerade, wenn eine Fläche durch Baumaschinen verdichtet ist oder vorher bereits jahrelang eine Rasenfläche beherbergt hat, bedarf es sorgfältiger Bodenverbesserung, bevor Rasen ausgesät werden kann. Aber auch anmoorige, also saure Böden und kalkreiche, also basische Böden müssen zunächst angepasst werden. Von Natur aus tonige, schwere Böden sowie zu leichte, sandige Böden sind für Rasen ebenfalls nicht ideal geeignet – doch auch dies lässt sich beheben.

Um herauszufinden, was am eigenen Boden getan werden muss, genügt manch einem erfahrenen Gärtner ein Blick auf den Boden und die Pflanzen, die dort wachsen. Zeigerpflanzen deuten beispielsweise auf saure, nährstoffarme, basische oder verdichtete Böden hin.

Für alle mit einem weniger grünen Blick ist die Verwendung eines Bodenanalyse-Sets wie des CUXIN DCM Bodenanalyse Test-Set zu empfehlen. Hierfür wird nach der beiliegenden Anleitung eine Bodenprobe genommen, der Test in wenigen Arbeitsschritten durchgeführt und das Ergebnis mitsamt dem persönlichen Code auf www.dcm.garden eingetragen. Anschließend stehen schon bald individuelle und auf das Testergebnis zugeschnittene Dünge- und Pflegeempfehlungen bereit. Mehr zur Anwendung des CUXIN DCM Bodenanalyse Test-Set können Sie dem Artikel zur richtigen Bodenanalyse entnehmen.

Übrigens:

Auch wenn Sie Ihren Boden vor einigen Jahren bereits getestet haben, lohnt sich vor der Bodenverbesserung für Rasen eine weitere Analyse. Denn durch Niederschläge werden alljährlich Kalk und andere Nährstoffe aus dem Boden ausgewaschen und auch die Art der Bewirtschaftung hat einen großen Einfluss auf die Bodenqualität. Gerade brachliegende Flächen oder Böden unter Rasen können sich rasant ändern.

Möglichkeiten zur Bodenverbesserung für den Rasen

Jeder Boden ist einzigartig. In einem weiteren Artikel erklären wir umfassend, wie man den Boden auf Rasen vorbereitet. Im Folgenden erfahren Sie jedoch, wie Sie die Rasentragschicht verbessern können:

Schwere, tonige Böden lockern

Verteilen Sie pro 100 m2 Rasen ganze 4 bis 5 m3 Gartensand oder Lavasplitt und arbeiten Sie das Material mindestens 10 cm tief ein – zum Beispiel mit einer Motorhacke oder Fräse.

Humusarme, vor allem sandige Böden verbessern

Verteilen Sie pro 100 m2 Rasen ganze 1 bis 3 m3 reifen Kompost oder 300 bis 600 kg CUXIN DCM Rinderdung oder Pferdemist und arbeiten Sie das Material ein. Etwa 10 cm tief gelingt dies gut mit einer Motorhacke oder Fräse.

Saure Böden verbessern

Hat die Bodenanalyse einen zu sauren pH-Wert ergeben, sollte dieser vor der Rasenanlage unbedingt verändert werden. Denn ein zu niedriger pH-Wert – und dementsprechend ein höherer Säuregrad – hemmt die Nährstoffaufnahme der Gräser und fördert sogar das Auflaufen von Moos. Verwenden Sie hierzu einen Rasenkalk wie den CUXIN DCM Grün-Kalk, der im Gegensatz zu anderen Kalkformen sofort löslich und damit schnell wirksam ist. Zusätzlich enthält dieser kohlensaure Magnesiumkalk 25 % Magnesium, welches als Zentral-Ion des Chlorophylls unersetzlich für ein sattes Blattgrün und gutes Wachstum ist. Rasenkalk sollte im Frühjahr oder Herbst bei eher feuchter Witterung verteilt werden. Wie viel Kalk gestreut werden muss, erfahren Sie aus Ihrer Bodenanalyse.

Tipp

Der pH-Wert als Faktor für gutes Pflanzenwachstum verdient, genauer betrachtet und erklärt zu werden. Sandige Böden sollten für gutes Rasenwachstum einen pH-Wert von 5,5 bis 6,2 erreichen. Sie lassen sich leichter im pH-Wert beeinflussen, weshalb man bei sauren oder basisch wirkenden Düngern Vorsicht walten lassen sollte. Tonige Böden sollten einen pH-Wert von 6,2 bis 7 haben und lassen sich nur mit größeren Mengen von saurem oder basischem Dünger verändern. Daher ist es nur schwer möglich, allgemeingültige Aussagen zur richtigen Kalkmenge zu machen. Um nicht zu viel oder zu wenig Kalk zu verteilen, halten Sie sich am besten an die Empfehlungen aus der Bodenanalyse. Mehr Tipps, warum Ihr Rasen Kalk braucht und wann man ihn kalken sollte, finden Sie in diesem Artikel.

Basische Böden verbessern

Ist ein Boden zu basisch, kann dies mit sauer wirkenden Substanzen wie Ammonium und Eisensulfat verändert werden. Genau diese enthält der CUXIN DCM Bodenaktivator, ein organisch-mineralischer Volldünger, welcher eine umfassende Bodenverbesserung ermöglicht. Neben den sauer wirkenden Bestandteilen enthält er auch viel Phosphor, welches für die Wurzelentwicklung der jungen Rasengräser besonders wertvoll ist. Auch Eisen ist enthalten, das für die Photosynthese oder genauer die Zellatmung der Gräser dringend benötigt wird. Zusätzliche Spurennährelemente beinhaltet das enthaltene Urgesteinsmehl, welches dem Boden eine bessere Nährstoffspeicherung beschert. Damit ist der CUXIN DCM Bodenaktivator eine optimale Verbesserung und Vorbereitung des Bodens auf die belastende Aufgabe als Rasentragschicht. 50 bis 150 Gramm des Bodenaktivators werden zur Bodenverbesserung für Rasen verteilt und anschließend 10 cm tief eingearbeitet.

Sinnvoll für jede Art von Boden: Bewurzelung aktivieren

Der unsichtbare Teil der Gräser ist für die Gesundheit und Optik des Rasens umso entscheidender: die Rasenwurzel. Sie sorgt für Trockenheitstoleranz, eine effiziente Nährstoffaufnahme und Scherfestigkeit, also eine hohe Belastbarkeit - auch bei eher sportlichen Aktivitäten auf dem Rasen. Selbst auf bestens vorbereiteten Böden kann die Bewurzelung der Gräser noch unterstützt werden, und zwar mithilfe eines Wurzelaktivators wie dem CUXIN DCM Wurzelaktivator für Gartenpflanzen & Rasen. Bei diesem Spezialbodendünger handelt es sich um eine rein organische Mischung, welche durch Mykorrhiza-Pilze der Gattung Glomus das Wurzelsystem des Rasens sozusagen erweitert und leistungsfähiger macht. Zur Bodenverbesserung für Rasen werden 50 bis 150 Gramm des Wurzelaktivators verteilt und bei einer Neuanlage etwa 10 cm tief eingearbeitet. Mehr dazu in eiem vertiefenden Artikel.

Übrigens

Wussten Sie, dass beinahe 90 % aller Landpflanzen natürlicherweise in Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen leben? Ein sehr gutes Wachstum ist ohne diese Pilz-Partner oft nicht möglich. Dies gilt auch für Rasen und ganz besonders an etwas schwierigen Standorten. Denn die Pilzfäden (Hyphen) der Mykorrhiza-Pilze erweitern das Wurzelsystem der Gräser und transportieren zusätzliches Wasser und Phosphor heran. Im Gegenzug erhalten sie ein wenig Assimilat, also durch Photosynthese hergestellte Kohlenhydrate, von der Pflanze.

Verdichtete Böden verbessern

Die Bodenverbesserung für Rasen sollte in jedem Fall ein spatentiefes Umgraben enthalten. Manchmal liegen die Verdichtungen allerdings noch tiefer im Boden und können das Rasenwachstum behindern, indem über der verdichteten Schicht nach anhaltenden Regenfällen Staunässe entsteht – ein Zustand, den Rasengräser nicht gut überstehen. Für eine tiefe Bodenlockerung kann zum Beispiel schweres Gerät wie ein Tiefpflug zum Einsatz kommen. Sehr viel sanfter und mit einer zusätzlichen organischen Bodendüngung verbunden ist jedoch die Aussaat einer tief wurzelnden Gründüngung. Hierzu sind beispielsweise Leinsaat, Ölrettich und Serradella perfekt geeignet.

Sind die Bodenverbesserer für Rasen zum Einsatz gekommen, kann nach der Ruhezeit der Fläche mit der eigentlichen Neuanlage des Rasens begonnen werden. Auch dabei gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten, um einen gesunden, kräftigen Rasen zu erhalten.

Zusammenfassend

Jeder Gartenboden ist individuell. Unabhängig davon ist ein Wurzelaktivator zur Vorbereitung des Bodens aber immer sinnvoll, da er das Entstehen eines leistungsfähigen Wurzelsystems ermöglicht. Außerdem kommen Materialien wie Sand, Kompost, Kalk, ein Bodenaktivator und natürlich hochwertige Dünger mit hohem organischen Anteil infrage, um einen Gartenboden zu verbessern. Hierzu zählt beispielsweise der CUXIN DCM Rasen-Naturdünger.

Die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen der Gattung Glomus aus dem CUXIN DCM Wurzelaktivator für Gartenpflanzen & Rasen verbessert die Wasser- und Phosphor-Versorgung der Rasengräser. Damit sind auch ein besseres Sprosswachstum, eine verbesserte Trockenheitstoleranz und eine insgesamt höhere Fitness und damit Widerstandskraft gegenüber Krankheiten möglich. Der hohe organische Anteil verbessert die Bodenstruktur und kommt damit ebenfalls den anspruchsvollen Rasenwurzeln zugute.

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